Wenn du deinen Körper gut nährst, dann freut sich die Seele darin zu wohnen….

Was bedeutet das?

Unser Körper drückt aus, was die Seele nicht sagen kann. Über Unwohlsein, Krankheiten in jeglicher Form.

Man geht sogar schon so weit, dass man behauptet, über 80 % aller Krankheiten sind auf psychische Ursachen zurück zu führen.

Unter psychische Ursache ist unser Inneres gemeint. Unser Geist, unsere Gedanken, die Gefühle auslösen und alles, was sich im Unterbewusstsein einprägt und tief auf unserer Seele sitzt.

Wenn wir ständig gegen dieses Innere arbeiten, es nicht wahrnehmen und hören, dann greift der Körper ein, denn dann werden wir oft dazu gezwungen, einmal inne zu halten.

Leider beheben wir oftmals nur das Symptom und nicht die Ursache.

Ich möchte dich nun daran erinnern, dass du tiefer blicken darfst und dass du weisst dass du immer für dich leben solltest.

Wie fühlst du dich also heute? Was tust du heute für dich? Was brauchst du heute?

Nähre dich dabei auch, indem du gut zu dir sprichst – denn auch unseren Geist dürfen wir füttern.

Wir sind es nämlich, der gut zu uns sein sollte. Bewertungen und Gefühle können wir keinem aufzwingen.

Du kannst dein SEIN leben – das was dich erfüllt – wie dir dein Leben schmeckt.

Und du wirst die richtigen Dinge und Menschen anziehen. Es wird immer jemanden geben, dem du bzw. was du machst, nicht gefällt.#Aber leb nicht für andere, Du bist nicht da, um allen zu gefallen.

Gefalle dir und lebe aus deiner inneren Freude heraus.

Und ganz wichtig – nähre dich auch mit Selbstliebe.

Doch was bedeutet Selbstliebe überhaupt?

Es ist doch so ein grosser komplexer Begriff.

Ich kann dir sagen, was es für mich bedeutet. Selbstliebe bedeutet für mich, dass ich mich wert schätze. Dass ich mich selbst annehme. Ich bin nicht perfekt, das ist keiner von uns (was heisst auch schon perfekt) aber ich bin okay und ich gebe stets mein Bestes im jetzigen Moment.

Selbstliebe bedeutet dass ich für mich sorge. Dass ich auf mich und meine innere Stimme höre und mir und meinem Körper das gebe, was er braucht. Ich erlaube es mir. Ich bin meine beste Freundin.

Ist das egoistisch? Nein. Ich handle ja nicht gegen jemanden. Sondern indem ich schaue, dass es mir gut geht und ich mich wohlfühle, kann ich viel mehr geben und dabei auf andere schauen.

Du bist was du isst, und darüber denkst

Kennst du mentalen Hunger? Mentalen Hunger nachgehen – was bedeutet das?

Sagen wir mal so, du solltest öfters mal überprüfen, ob du körperlich hungrig bist oder mental hungrig. Sprich, geht dein Hunger vom Körper aus oder vom Kopf?

Weiters darfst du deine Gedanken und Glaubenssätze überprüfen.

Wenn du in einer Essstörung steckst oder restriktivem Essen (Diät)dann solltest du auch deinen mentalen Hunger immer folgen, damit du wieder Vertrauen in dich aufbauen kannst und auch, dass dein Körper dir wieder vertrauen kann.

Denn Körper Geist und Seele gehören zusammen.

Wenn du jetzt stets isst, um Gefühle zu kompensieren, dann darfst du, nachdem du dir deine Gedanken und Glaubensmuster angeschaut hast, tiefer blicken.

Wenn ich immer esse, um gewisse Gefühle zu verdecken, oder um sie nicht mehr zu spüren, dann werden auch diese Gefühle immer wieder in mir hochkommen. Das Essen kann mir diese nicht nehmen, ich werde nicht satt und mitunter fühle ich mich dann noch schlechter, weil ich auch zuviel gegessen habe. Ein Teufelskreis.

Zu Beginn einer Heilungsphase bzw. auch zu Beginn einer intuitiven Ernährung sollte man jedoch auch dem mentalen Hunger Raum geben, damit man diesen kennen und spüren lernt und dass Vertrauen und Wahrnehmung gefördert werden.

Was ist jetzt aber mit schlechtem Gewissen?

Essen ohne schlechtes Gewissen – geht das überhaupt? Ich kenne unzählige Frauen, die mit essen, Schönheit, Schlank sein und abnehmen (Diät) schon zigmal in Berührung gekommen sind.

Mit der Diätindustrie und Schönheit lässt sich auch viel Geld verdienen.

Das Traurige daran, wir verlieren den natürlichen Zugang zu uns, das natürliche Gespür. Und brauchen somit Hilfe von aussen.

Du kannst aber wieder zurück finden. Zu deiner Intuition – zu deinem Gespür.

Wenn du lernst, auf deinen Körper zu hören, ihm das zu geben, was er braucht (und das kann anfangs oftmals ein Ausprobieren sein, weil wir noch unsicher sind) und isst wenn du Hunger hast – aufhörst wenn du angenehm gesättigt bist, dann wird dein Körper mit allem versorgt und du wirst auch zufrieden sein.

Wenn du das wirklich umsetzen kannst, wird es dir viel besser gehen, du wirst fitter sein, glücklicher und wirst zu deinem gesunden Wohlfühlgewicht finden.

Und durch diese neuen Erfahrungen erhältst du Vertraue in dich, deinen Körper und den Körpersignalen und somit wirst du auch kein schlechtes Gewissen mehr haben. Denn du bist dein bester Ernährung Ratgeber.

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Mein Buch “Deine mentale Genussreise”

Schön, dass du da bist!

Gehst du mit auf die Reise?

Auf eine Reise in dein persönliches Glück, Zufriedenheit und vielen Wohlfühlmomenten? Aufgrund eigener Erfahrungen und Schicksalsschläge, Selbstheilung, sowie diversen Ausbildungen (Dipl. Mentaltrainerin, KinderErnährungspädagogin und Bachblütenenergetikerin), ist es mir ein Anliegen all mein Wissen in die Welt zu tragen.

 

Körper Geist und Seele gehören zusammen und sie beeinflussen sich gegenseitig und daher ist es so wichtig, alle Ebenen richtig zu nähren, damit wir ein genussvolles Leben führen können.

 

Neben meinen Coachingangeboten, habe ich etwas kreiert, womit jeder arbeiten und in sich hineinspüren lernt…

Ich habe ein Buch geschrieben!

“deine mentale Genussreise – 12 Schritte, um Körper Geist und Seele zu nähren”

Mit diesem Buch habe ich ein Sachbuch verfasst, dass dich wieder zu dir selbst bringt und anhand diverser Rezepte, dir das Bewusstsein gibt, dass du brauchst, um innerlich erfüllt zu sein.

Wenn du ein Thema mit Essen und Ernährung hast, dann ist das Buch genau das richtige für dich. Denn oftmals greifen wir aus emotionalen Gründen zum Essen, oder suchen wir in einer Diät oder Ernährungsform Kontrolle und Sicherheit und ein Gefühl von Stabilität und wollen einfach nur dazugehören in die Gesellschaft. 

Um unser Essverhalten zu verstehen, aufzulösen und zum intuitiven Esser zu werden, der gleichzeitig auch lernt, intuitiv zu leben – aus dem Bauchgefühl ….darfst du dieses Buch nutzen und heranziehen um endlich das Leben zu leben, dass wirklich aus deinem Herzen entspringt.

Eine kleine Randnotiz schon vorweg: Um noch tiefer einzutauchen, möchte ich dich gerne noch näher begleiten.

Daher wird es im Herbst zum Buch einen Onlinekurs geben….Dazu folgen dann später mehr Infos. Du darfst dies jedoch schon in dein Bewusstsein aufnehmen, da kommt noch mehr dazu!

Was erwartet dich in diesem Buch
 
  1. Kapitel ” Unterbewusstsein – das Zusammenspiel von Körper Geist und Seele”
  2. Kapitel “Wenn der Geist Nahrung braucht”
  3. Kapitel “Wenn die Seele Nahrung braucht”
  4. Kapitel “Wenn der Körper Nahrung braucht”
  5. Kapitel “Du bist der Experte – Intuitiv leben/Intuition”
  6. Kapitel “Selbstliebe”
  7. Kapitel “Selbstverantwortung/Selbstfürsorge
  8. Kapitel “Werte”
  9. Kapitel ” Vertrauen/Selbstvertrauen/Beziehungen”
  10. Kapitel “Inneres Kind”
  11. Kapitel “Vergebung”
  12. Kapitel “Die Kunst des Visualisieren/Manifestierens”
 

 

Falafel mit Sauerrahm Dip

Fallafel schmecken köstlich, und optimal auch zur Vorbereitung wenn du am nächsten Tag nicht viel Zeit zum kochen hast oder auch für unterwegs. Denn Falafel schmecken meist der ganzen Familie.

Du glaubst mir nicht? Dann probiere gerne mein Rezept aus und berichte mir davon.

Zutaten:

1 Dose Kichererbsen

1 Zwiebel / etwas Knoblauch

Olivenöl

Gewürze (Salz, Pfeffer, Kümmel, Kurkuma)

200 g Magerquark

2-3 EL Sauerrahm

Zubereitung:

Kichererbsen gut abtropfen und zusammen mit der klein geschnittenen Zwiebel und den Knoblauch in eine Schüssel.

Anschliessend etwas Olivenöl über die Erbsen und würzen mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Kurkuma.

Anschliessend die Masse pürieren.

Aus der Masse kleine Bällchen formen und auf ein Backpapier legen. Die Fallafeln mit etwas Olivenöl einpinseln und im vorgeheizten Backrohr bei 220 Grad Heissluft schön braun und knusprig backen. (Es geht natürlich auch diese Bällchen in Kokosöl in der Pfanne zu braten)

Den Quark mit Sauerrahm verrühren und mit Kräutersalz würzen.

Gemeinsam geniessen! Hervorragend passt auch Feldsalat dazu.

Workshop der besonderen Art

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Tipps wenn du zu sehr im Kopf bist

Vergleiche mit anderen kann dir kein ernsthaftes Ergebnis liefern, da wir alle einzigartig sind.

Und doch tun wir es immer wieder. Wir vergleichen…..

Aber es ist menschlich. Denn wir wollen dazugehören. 

Aber ich möchte dir heute einfach ins Bewusstsein rufen, dass das gar nichts bringt. Ich weiss, du weisst das. Aber fühlst du das auch und bist tief davon überzeugt? Ich denke nicht.

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Und wieder geht es um die Selbstliebe. Denn wenn wir uns selbst lieben, akzeptieren, annehmen und uns selbst wertschätzen, dann machen uns jegliche Vergleiche keinen Druck mehr. 

Leider ist das aber bei den wenigsten der Fall. Wir sehen andere Bilder – zu Zeiten von Social Media noch vermehrt – und beginnen zu vergleichen. 

Die ist viel schöner, schlanker, erfolgreicher, glücklicher, erfüllter, eine bessere Mama, kocht besser etc….die Liste liesse sich jetzt fortsetzen.

Wir sehen immer in anderen, was sie nicht alles besser können, da wir ja auch genau darauf den Fokus richten (unbewusst).

Aber ich sage dir etwas: du brauchst dich nicht vergleichen, aber du darfst dir etwas „abschauen“. Man kann viel von anderen Lernen, wenn man diese nicht als Konkurrent sondern als Inspiration siehst. 

Du bist einzigartig!

Das erkennt man auch, da jeder ein anderes Leben führt, eine andere Realität lebt und mit anderen Herausforderungen umgehen lernen muss.

Jedes Hindernis, das uns in den Weg gelegt wird, ist überwindbar.

Oftmals stehen wir vor Hürden und Herausforderungen, die sich gefühlt so gross und schwer anfühlen, dass wir glauben, diese nicht überwinden zu können. 

Ängste, Zweifel, Sorgen, Unsicherheiten werden so gross, dass diese uns oft überfordern und wir diese auch nicht aushalten – zumindest sind das unsere Überzeugungen.

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Wir versuchen, diese Gefühle weg zu „tauchen“, möchten diese verdrängen und kompensieren alles, nur um nicht zu fühlen.

Ich möchte dir an dieser Stelle Mut machen, dass du alle Herausforderungen, die du zu bewältigen hast, auch schaffen wirst. 

Du bekommst keine Aufgabe, die du nicht meistern kannst. Du bekommst Aufgaben, die du schaffst, du etwas dazulernst, wächst und reifer wirst.

Genauso wie du alle Gefühle auch aushalten wirst. Gefühle gehören zu uns und unserem Leben. Wir sind hier, um dies alles erfahren zu dürfen. Also sei neugierig darauf und fühle wirklich hin.

Dadurch lässt du den Gefühlen Raum und sie können auch wieder gehen. Ausserdem bist du dann viel selbstbewusster und selbstsicherer, wenn du durch die Angst und durch die unangenehmen Gefühle gehst.

Oftmals sind wir aber zu sehr im Kopf und wollen alles kontrollieren.

Kontrolle

Wer kennt das nicht? Wir brauchen so oft diese Kontrolle. 

Warum wir diese Kontrolle brauchen? Weil uns Vertrauen fehlt. Vertrauen in uns, in andere und vor allem in das Leben.

Dadurch kontrollieren wir alles und das gibt uns Macht und vor allem Sicherheit. Gefühlte Sicherheit.

Gerade bei uns Frauen – im Bereich Ernährung und Körper/Figur – ein grosses Thema.

Wir glauben unsere Ernährung, unser Essen zu kontrollieren, indem wir Kalorien zählen, Low Carb, Low Fat, Ketogen, etc uns ernähren. 

Bzw. Kontrollieren wir unseren Körper, damit wir eine bestimmte Zahl auf der Waage sehen, einen bestimmte Körperform annehmen, dem Schönheitsideal entsprechen usw.

Viel zu oft rutschen wir von anfänglichen Diäten in eine Essstörung. Aber nicht nur jene, die abnehmen wollten und eine Diät beginnen, sondern auch viele, die glauben, durch kontrollierendes Verhalten, Sicherheit zu erhalten, Macht und dadurch das Gefühl: genug zu sein. 

Was wäre, wenn ich dir sage, dass diese Kontrolle reine Illusion ist? Das wirst du wahrscheinlich schon wissen. Aber du wirst es nicht fühlen und nicht wirklich annehmen wollen bzw. können.

Aber es ist so ….schau dir doch mal deine Ernährung und deinen Körper an. Hast du das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben? Fühlst du dich sicher? Fühlst du dich wohl?

Und wenn diese Antworten Nein lauten, dann spür hier mal nach.

Du darfst dich gut und gesund ernähren, aber es braucht keinen Druck und Zwang.

Du fühlst dich nicht wohl, möchtest abnehmen – das darfst du aber hier ganz wichtig: du darfst dich jetzt schon annehmen, weil du als Mensch und dieser Körper trotzdem gleich bleiben….Weisst du was ich meine?

Du bist in einer Essstörung gefangen? Ich denke nicht, dass es dir dabei gut geht. Aber du kannst nicht anders. Ich fühle dich, aber du darfst erkennen, dass die Essstörung nur ein Schutz für etwas war. Du darfst loslassen und wieder glücklich sein.

Du möchtest endlich unbeschwert geniessen können, ohne an Diäten zu denken? Dann darfst du dir und deinem Körper vertrauen. Du darfst geniessen – mit Leichtigkeit und dich endlich wert schätzen.

Und da ich weiss, dass das alles andere als leicht umzusetzen ist, bin ich für dich da. 

Ich kenne diese Situationen, ich weiss mittlerweile so einiges und ich möchte dich durch meine Erfahrung und Wissen dabei begleiten, endlich wieder in deine Kraft zu kommen.

Gedanken essen wir mit – die Energie.

Ich möchte heute gerne mit dir etwas teilen.

Mittlerweile gibt es ja schon viele, die über Anti Diät, intuitives Essen und auch bzgl Recovery sprechen und inspirieren.

Aber natürlich, wenn jemand schon jahrelang Diäten macht, Kontrolle ausübt gegen sich selbst, in einer Essstörung steckt oder einfach unendlich viele Glaubensmuster diesbezüglich hat, dann ist es natürlich nicht so leicht. 

Was es aber meiner Meinung nach so schwierig macht, ist die Gesellschaft. Ich meine genau damit, dass man anerkannt und „gesehen“ wird, wenn man abnimmt und schlank ist. Dass man Bewunderung erhält, wenn man wenig isst, nach dem Motto, „wow du hast ja Disziplin“, oder dass man positives Feedback bekommt, wenn man sich jeden Tag im Fitnessstudio abstrampelt.

Versteh mich jetzt nicht falsch, ist ja alles toll, wenn du das FÜR dich machst. Es ist toll, wenn du dich damit besser fühlt, es dir gut geht, du dich wohl fühlst. Es ist toll, wenn du das alles FÜR dich machst.

Wenn du das jedoch nur machst, für andere, für das Aussen, dann wird es dir innerlich nicht gut gehen. 

Und das Schwierige dabei ist eben, wenn wir das machen und Anerkennung genau für das bekommen. Denn dann macht es uns das schwer, es loszulassen, denn wir alle wollen Anerkennung und Wertschätzung und „gesehen werden“.

Weisst du was ich meine?

Es ist paradox, wenn du Komplimente für das Abnehmen bekommst und du innerlich genau deswegen leidest. Dann sagt dir dein Verstand/Ego, dass du auf keinen Fall es anders machen sollst und es auch nicht kannst.

Darum möchte ich, dass du es dir heute ins Bewusstsein rufst. Was willst du wirklich – innerlich? Wie fühlst du dich? Was brauchst du? 

Und brauchst du die Anerkennung von aussen, über DEINEN körper??

Essstörungen – essgestörtes Verhalten Teil 1

Ich möchte heute gerne die Thematik rund um essgestörtes Verhalten und Essstörungen angehen und im ersten Teil Magersucht und Bulimie näher beschreiben. Mir ist wichtig, dass man erkennt, sich bewusst wird und sich vielleicht einige darin wiederfinden, denn diese Bewusstwerdung ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Heilung…..

Die Zahl der an Essstörung Erkrankten hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht. Innerhalb von 20 Jahren hat sich diese mehr als verzehnfacht. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein. Betroffen sind vor allem sehr junge Menschen, 90 bis 97 Prozent sind Mädchen bzw. Frauen. Die extreme Zunahme zeigte sich bei den Aufzeichnungen (Österreichischer Frauengesundheitsbericht und Statistik Austria) über Spitalsaufenthalte aufgrund von Essstörungen. Diese stellt jedoch nur die Spitze des Eisberges dar, da sie nur die wirklich schwer Erkrankten widerspiegelt. (Quelle: SN, APA)

Viele Frauen die einmal an einer Essstörung erkrankt sind, finden leider den Weg nicht mehr zurück in ein “normales” Leben ohne der Krankheit.

Aber es ist möglich!!

Die Gedanken kreisen ständig ums Essen und man verbietet sich sehr viele Nahrungsmittel, da man uns im Aussen beeinflusst hat, dass es gute und schlechte Nahrungsmittel gibt. Wir probieren verschiedene Diäten durch: Low Carb, High Carb, Low Fat, Krautsuppendiät, FdH, das Abendessen ausfallen lassen, das Frühstück ausfallen lassen, sich nur von Shakes ernähren usw…..also die Liste liesse sich ewig fortsetzen….

Die Diätindustrie bedient sich der Unsicherheit der Menschen und wir fühlen uns oftmals verloren in diesem Ernährungsdschungel und denken, wir bräuchten einen “Plan”, wie wir richtig essen – gesund und schlank möchten wir bleiben bzw. abnehmen.

Dieses Verhalten, wenn man Verbote und Regeln beim Essen aufstellt, und somit seine Körpersignale ignoriert, ist nicht normal. Denn wir hören dabei nicht auf unseren Körper, wir vertrauen ihm nicht und daher bezeichnet man das eher als essgestörtes Verhalten. Mittlerweile fast jede 2. Frau findet sich darin wieder.

Wir fühlen uns dabei sichtlich nicht wohl. Wir denken zwar, wir hätten die Kontrolle, aber fühlen uns sehr eingeschränkt. Wir verlieren immer mehr den Kontakt zu uns selbst und unserer Intuition. Und diese innerliche Disbalance macht sich bemerkbar. Denn dadurch verschwindet der Genuss, die Lebensfreude und die Leichtigkeit.

Diese Verhaltensweisen sind essgestört, aber es kann noch tiefer gehen und zwar, dass man in eine Essstörung rutscht.

Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt. Essstörungen betreffen die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Sie hängen meist mit psychosozialen Problemen, sowie mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik) und können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden führen. So beschreibt es Wikipedia.

Der Prozess von einem gestörten Essverhalten zu einer Essstörung passiert häufig und erfolgt meist schleichend und denjenigen ist dies am Anfang auch gar nicht bewusst, ganz im Gegenteil, die Menschen finden genug Gegenargumente, um zu beweisen, dass alles in Ordnung ist.

Jede Art von Sucht ist ein Davonlaufen von einem Selbst. Das Nichtwollen der Gefühle zu fühlen, sich selbst fühlen und dann auch die innere Leere zu fühlen. Sie lenken sich ab, immer und immer wieder. (Peter Beer, Podcast 23.09.2018)

Ich möchte jetzt gerne näher auf die verschiedenen Essstörungen eingehen.

Im ersten Teil dieses Blogs werde ich auf die Magersucht (Anorexia nervosa) und die Bulimie eingehen.

  1. Magersucht (Anorexia nervosa)

Die Magersucht ist eine schwere psychische Krankheit.

Das auffälligste Symptom der Magersucht ist, das extreme Hungern und somit der starke Gewichtsverlust. Dies ist das nach aussen sichtbare Anzeichen einer jedoch tiefgreifenden, seelischen Störung. Bei dieser Krankheit reicht es nicht aus, einfach wieder zu essen.

Kontrolle über sich und seinen Körper zu behalten wird ein wesentliches Suchtbedürfnis.

Häufig beginnt die Magersucht in der Pubertät (hier treten dann die Symptome der Magersucht auf, die Wurzel liegt aber viel tiefer). Erwachsen werden, zur Frau zu werden, scheint manchen Mädchen bedrohlich. Durch das extreme Hungern wird eine kindliche Figur aufrechterhalten, und die Figur eines heranwachsenden Mädchen – welches weiblicher und runder wird – wird verhungert.

Psychologen deuten Magersucht als einen inneren Konflikt mit sich selbst, der anders nicht bewältigt werden kann.

Hier noch einige Symptome und Faktoren:

  • krankhaftes Diäthalten führt zu starkem Gewichtsverlust bis zu lebensbedrohlichen Zuständen
  • krankhaftes verzerrtes Körperbild
  • Drang zu hungern
  • Kontrollbedürfnis
  • Angst vor Gewichtszunahme
  • hoher Leistungsanspruch

Menschen die an Magersucht erkranken, sind oftmals intelligente, leistungsorientierte Personen, die jedoch sehr wenig Selbstvertrauen haben und das Gefühl “nicht gut genug zu sein”.

Aus der Magersucht kann sich nun eine andere Essstörung entwickeln, die natürlich auch unabhängig davon auftreten kann – und zwar die

2. Bulimie (Ess Brech Sucht)

Diese Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass durch wiederholte Essanfälle – grosse Mengen an Nahrung in kurzer Zeit verzerrt werden. Anschliessend wird das Essen wieder erbrochen oder die Betroffenen verwenden andere Massnahmen, um nicht zuzunehmen.

Es wird vermehrt auf Aussehen und Gewicht geachtet und das Gewicht wird zwanghaft kontrolliert.

Bulimie erkennt man oft nicht, da viele Betroffene – im Gegensatz zur Magersucht – ein normales Körpergewicht haben bzw. nicht untergewichtig sind. (Natürlich gibt es auch welche, die an Unter- oder Übergewicht leiden.)

Darum ist es auch für Aussenstehende oft schwer zu erkennen und zu beurteilen.

Typisch ist, dass erkrankte Menschen in kurzer Zeit sehr viel zu sich nehmen (extreme Heißhungerattacken), die im Nachhinein kompensiert werden (mit Erbrechen, Abführmittel, exzessiver Sport).

Menschen mit Bulimie haben ein negatives Selbstbild. Das Selbstwertgefühl hängt stark von der Figur ab und vom Erfolg beim Erreichen hochgesteckter Ziele. Gleichzeitig sind sie extrem selbstkritisch, was zu ständiger Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen führt.

Symptome sind unter anderem:

  • Gefühl des Kontrollverlustes und gleichzeitig starkes Kontrollbedürfnis
  • verzerrte Körperwahrnehmung
  • geringes Selbstwertgefühl
  • unmittelbar nach Essanfall Erleichterung und Zufriedenheit, nachher jedoch Scham, Schuldgefühle, Verzweiflung
  • es können auch andere psychische Störungen dazukommen (wie bei der Magersucht), so zb. Depression, Zwangsstörung, Angsstörung,…..

Folgende Beschwerden könnten unter anderem auch sein:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Erschöpfung
  • Verdauungsstörungen
  • unregelmäßig. Menstruation
  • Stimmungsschwankungen

Der Kern der Krankheit ist sehr individuell, obwohl die Ursachen natürlich viele Gemeinsamkeiten aufzeigen.

In meinen Coachings geht es vor allem darum, an den Kern zu gelangen und das Innere zu verändern, aufzuarbeiten, zu heilen, denn alles fängt im Inneren an und dadurch ziehen wir auch das Leben im Aussen dementsprechend an.

Jeder Mensch ist individuell und hat eine andere Geschichte. Mein Anliegen ist es, die Wurzel zu finden, denn in den meisten Fällen ist Essen nicht das Problem, auch wenn es sich dadurch bemerkbar macht. Es ist sehr oft der Fall, dass die Menschen ein bestimmtes Gefühl oder Gefühle fühlen möchten, diese aber unterdrücken, nicht zulassen, oder auch nicht wissen, wie sie dies in ihr Leben integrieren, da sie es nie gelernt haben. Sie haben sich angepasst und nie das gelebt, was sie wirklich sind. Auch bestimmte Erfahrungen haben sich tief in uns eingeprägt ….und durch das Essen bzw. Nicht Essen spüren wir eine Art Kontrolle, die jedoch Illusion ist und uns gefangen hält.

Des Weiteren darf auch wieder das Essen “neu” erlernt werden, natürlich zu essen, Intuitiv essen. Auf seinen Körper zu hören, zu vertrauen und die Körpersignale deuten zu können.

Essgestörtes Verhalten sollte keine lebenslange Lebenseinstellung sein.

Genauso wie Essstörungen, die eine ernstzunehmende Krankheit darstellen. Ich bin kein Therapeut und dies sollte auch keine ärztlich therapeutischen Aufenthalte ersetzen.

In meinen Coachings arbeite ich gemeinsam mit dir den Weg von Innen nach Aussen. Ich gebe dir Werkzeuge an die Hand um dich selbst besser kennen zu lernen, und dich zu verstehen.

Ich unterstütze dich dabei, Glaubensmuster und Blockaden – das innere Kind – zu heilen und mithilfe der Selbstliebe und Intuition deinen (Heilung) Weg zu dir selbst zu finden.