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Intuition – Essen nach Bauchgefühl?

„Intuitiv essen, auf den eigenen Körper zu hören, ist die beste Diät der Welt.“

Wie ich in meinem letzten Blogartikel erwähnt habe, möchte ich nun näher darauf eingehen, was Intuition bedeutet bzw. das Spüren in den eigenen Körper.

Die Körperintelligenz bzw. Intuition zu beschreiben ist eigentlich sehr schwierig, da es ein Gespür bzw. ein Gefühl ist. Die Intuition ist nicht ausschließlich im Kopf, dieser ist zu rational. Sie ist auch nicht nur im Herz, dies wäre zu emotional. Die Intuition liegt genau dazwischen, es ist wie eine Art Eingebung, was man nicht beschreiben, sondern nur wahrnehmen und spüren kann.

Wichtig zu verstehen wäre noch, dass Intuition im Vertrauen entsteht. Sobald wir kopfmässig in Angstgefühlen stecken, haben wir keinen Zugriff mehr auf unsere „Eingebung“.

Im Mentaltraining geht man davon aus, dass Körper und Geist eine Einheit bilden. In seiner Mitte zu sein heißt, sich nicht von äußeren Einflüssen aus der Ruhe bringen zu lassen, negative Gefühle annehmen und akzeptieren, zentriert und stabil bei sich selbst zu bleiben. Wir Menschen sind meistens im Kopf präsent, legen unsere Aufmerksamkeit ins Denken und nicht in unseren Körper. Um wirklich spüren zu können, sollte alle Aufmerksamkeit auf den Körper gerichtet sein, dass wir mit und durch ihn leben – Körper, Seele und Geist sind eins. Wir konzentrieren uns jedoch zu sehr auf den Kopf, während der Kontakt zum Körper vernachlässigt wird.

Intuitiv zu essen, auf die Intelligenz des Körpers zu vertrauen, wäre die Lösung und ist eigentlich angeboren. Stellen Sie sich kleine Kinder vor, die wissen genau wann sie hungrig sind und hören auf wenn sie satt sind.

Was also wirklich zählt, um einen gesunden Körper zu erhalten, sein persönliches Wohlfühlgewicht zu erreichen und dabei trotzdem geniessen zu können, ist, seinem Körper zu vertrauen und mit ihm in Verbindung zu stehen. Unser Körper regelt alle unsere Organe und Stoffwechselvorgänge und er weiß am besten Bescheid, was er benötigt. Durch diverse Diäten und Verzichte haben wir schlichtweg verlernt auf unseren Körper zu hören, unserer Intuition zu folgen.

Wir arbeiten ständig gegen unseren Körper, lassen uns von unserem Verstand leiten und reagieren nicht mehr auf unsere Körpersignale, was in unzähligen Krankheiten oder Unwohlsein endet.

„Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.“ (Albert Einstein)

Wie schafft man es nun wieder ins Vertrauen zu kommen und unsere Intuition wieder mehr zu hören und zu spüren.

Abgesehen davon, dass es ein Weg ist und nicht von heute auf morgen geschieht, muss uns bewusst sein, dass es ein Arbeiten mit dem Unterbewusstsein ist. Ich möchte jedoch 4 Grundsätze vorstellen, die Ihnen gleich mal helfen werden, intuitiver zu essen:

Essen wenn man körperlich hungrig ist.

Wieviele Menschen essen aufgrund von körperlichem Hunger? Wissen die Menschen überhaupt noch, wie sich körperlicher Hunger anfühlt? Wir sind doch permanent am naschen und stressbedingt essen wir zwischendurch und merken gar nicht mehr, was körperlicher Hunger bedeutet.

Bei jedem fühlt sich körperlicher Hunger anders an. Signale dafür können sein, dass der Magen knurrt, ein leichtes Ziehen in der Magengegend, Konzentrationsmangel, Gereiztheit, Kopfweh. Wenn wir also diese Anzeichen verspüren, sollten wir unbedingt essen, denn unser Körper zeigt uns mit diesen Signalen deutlich, dass er Brennstoff, Nahrungsmittel benötigt.

Essen was man gerne möchte und nicht was man glaubt, essen zu müssen.

Wie oft passiert es, dass wir lieber Pasta zu Mittag essen möchten, dann aber doch lieber zu Salat greifen. In der heutigen Gesellschaft wird einem soviel eingeredet, vor allem was man essen sollte und was nicht. Die ganzen Verbote und Regeln sorgen jedoch dafür, dass wir nicht mehr in unseren Körper hineinspüren, was er nun wirklich braucht, was dieser gerade möchte. Nur in dem wir unser Körper genau das geben, was er braucht, ohne Verzichte, sind auch keine Heißhungerattacken mehr von Nöten, da unser Körper mit allem versorgt ist.

Langsam, bewusst und voller Achtsamkeit essen.

Langsam essen, bewusst essen und mit voller Achtsamkeit das Essen zelebrieren. Das bedeutet auch, nicht nebenbei fernsehen oder telefonieren, Zeitung lesen oder anders abgelenkt sein. Volle Präsenz beim Essen. Durch das langsame und bewusste Essen nehmen wir die Speisen mit allen Sinnen wahr und werden vollkommen befriedigt. Wenn wir bewusst essen, wird das Essen wirklich nur schmecken, wenn wir körperlich hungrig sind und andererseits werden wir eher spüren wenn wir satt sind, damit ist dieser Grundsatz eigentlich der Wichtigste.

Aufhören zu essen, wenn man angenehm gesättigt ist.

Viele Menschen können nicht aufhören, sofern der Teller noch nicht leer ist oder weil es einfach so gut schmeckt. Wenn wir jedoch bewusst essen, spüren wir eher die Sättigung, dieses angenehme Gefühl im Brustbereich oder auch in der Magengegend. Wenn wir nebenbei essen, nehmen wir das Essen nicht bewusst wahr, die Befriedigung fehlt und wir spüren auch nicht, wann wir satt sind und essen automatisch in der Regel über unseren Hunger hinaus.

Unser innerer Wegweiser, unsere Intuition, wird uns dabei helfen, zu essen, wann wir körperlich hungrig sind, in dem wir in unseren Körper hineingehören und bewusst auf die Signale achten. Weiters werden wir bewusst die Speisen wählen, wo unsere Intuition uns zu verstehen gibt, auf welche Lebensmittel wir gerade Hunger haben. Intuitives Essen bedeutet nämlich auch Freiheit und Genuss und durch das achtsame Essen merken wir intuitiv die nächsten Anzeichen, unsere Sättigungsgefühle.

Da die Intuition im Unterbewusstsein liegt, ist es hier ratsam, mittels mentalem Training, wieder einzutauchen und mehr und mehr Gespür dafür zu bekommen.

Wenn wir unseren Körper wieder besser kennen lernen und uns auf seine Signale verlassen, dann brauchen wir keine Disziplin oder ungesunde Essgewohnheiten. Wir brauchen keine Regeln und kein Wissen über „gesund“ und „ungesund“. Es hat mit Stress und Anstrengung nichts mehr zu tun, sondern geht einfach, mit Spass und Leichtigkeit.

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Gesunde Ernährung und Wohlfühlgewicht

Alles eine Sache der Einstellung

Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist verantwortlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, daher müssen wir unserem Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen. Warum wir zu welchen Nahrungsmittel greifen und wann wir diese essen, das alles hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lebenswichtige Nährstoffe, die unser Körper benötigt (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe) liefern uns Energie und halten uns gesund und fit, gleichzeitig werden abgebaute und ausgeschiedene Stoffe ausgeglichen.

Ich möchte hier jedoch nicht nur erwähnen, was alles gesund und ungesund ist, sondern ich möchte vor allem betonen, wie wichtig unser Essverhalten für ein gesundes, glückliches Leben ist. Es war jedoch noch nie so schwierig zu wissen, was unser Körper in welcher Menge benötigt, da es zu viele Ernährungsformen und Ernährungsratgeber gibt, die nicht widersprüchlicher sein könnten. Wir leben in einer Überflussgesellschaft und es kursieren ebenso viele Ernährungsformen, Diäten und Ratgeber. Viele Menschen haben sich daher schon oft verlaufen in diesem „Dschungel“ und haben ihre Verbindung zum Körper verloren.

Sich gesund zu ernähren und sein Wohlfühlgewicht zu erreichen oder zu halten ist Einstellungssache. Was bedeutet das? Worauf wir unseren Fokus lenken, bzw. von dem wir überzeugt sind, das wird sich in unserem Leben entfalten. Daher ist es wichtig, zu verstehen, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein eine grosse Rolle in unserem Leben spielen und wie wir damit umgehen können, lehrt uns das Mentaltraining. (Wer noch nicht den Blog über Mentaltraining gelesen hat, dem lade ich dazu herzlich ein :))

Diäten funktionieren nicht auf lange Sicht gesehen. Laut Statistiken bringen 80 – 90 % aller Programme zur Gewichtsreduktion keinen Erfolg. Diäten beeinflussen den Gehirnstoffwechsel negativ und können uns in depressive Stimmung versetzen. Jegliche Verbote oder Verzichte steigern nur das Verlangen dieser „verbotenen Frucht“, was wiederum zu Heißhungerattacken führt. Es ist ein Teufelskreis, den die Werbung und alle Diätprogramme und Schlankheitspillen unterstützen, um damit Profit zu schlagen.

Was wirklich zählt, um einen gesunden Körper zu erhalten, sein persönliches Wohlfühlgewicht zu erreichen und dabei trotzdem geniessen zu können, ist, seinem Körper zu vertrauen und mit ihm in Verbindung zu stehen. Mit dem Körper zusammen zu arbeiten und nicht gegen ihn, wäre der Schlüssel zum Erfolg. Unser Körper regelt alle unsere Organe und Stoffwechselvorgänge und er weiß am besten Bescheid, was er benötigt. Durch diverse Diäten und Verzichte haben wir schlichtweg verlernt auf unseren Körper zu hören, unserer Intuition zu folgen. Stellen Sie sich kleine Kinder vor, die wissen genau, wann sie Hunger haben und wann sie satt sind, zumindest solange, bis wir sie manipulieren.

Wir Menschen haben ein genetisches Idealgewicht, unser Wohlfühlgewicht. Dies ist nicht bei jedem gleich und lässt sich nicht verallgemeinern. Normalerweise liegt es im unteren Normalgewichtsbereich und ist das Gewicht, welches individuell für uns gesund und richtig ist. Kein Körper will übergewichtig sein oder zu dünn, das wäre nicht gesund. Wenn wir wieder unserem Körper vertrauen, ihm das geben, was er braucht, wird unser Körper automatisch überschüssiges Fett abbauen und zurück zu seinem Wohlfühlgewicht gelangen.

Viele von uns stellen sich jeden Tag oder mehrmals die Woche auf die Waage und alleine diese Zahl auf der Waage beeinflusst den ganzen Gefühlshaushalt und macht uns entweder glücklich oder depressiv. Abgesehen davon, dass es normal ist, Gewichtsschwankungen ausgesetzt zu sein, lassen wir uns von diesem elektrischen Gerät manipulieren. Wenn Menschen darunter leiden, möchte ich dazu raten, die Waage zu verbannen. Lassen wir uns nicht von Zahlen unser Körpergefühl nehmen. Durch unser Gewicht, welches wir auf diesem Gerät ablesen, verlieren wir den Kontakt zu uns und unserem Körperwahrnehmungsgefühl. Denn in diesen Fällen fängt schon wieder unser Verstand an zu denken und unser altes Ernährungssystem mit Regeln und Verboten wird wieder in Gang gebracht.

Hören wir in unseren Körper und nehmen wir diesen wahr. Wie fühlt er sich an, wie fühlen wir uns und wir sollten uns liebevoll im Spiegel beobachten. Das mentale Training kann hierbei helfen, wieder dieses Vertrauen zurück zu erlangen.

In meinen nächsten Blogartikel möchte ich näher auf das Thema eingehen, wie es uns konkret gelingt, auf unseren Körper zu hören und ihm zu geben was er braucht und vor allem was Intuition für uns bedeutet.

Zum Abschluss möchte ich gerne noch eine schöne Affirmation (positive Aussage/Satz) teilen, die man gerne für sich wiederholen kann, um es zu verinnerlichen.

„Viel wichtiger als abzunehmen, ist es, dir selbst das zu geben, was du wirklich brauchst: Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Zuneigung. Wenn du deiner Seele all die Nahrung gibst, die sie benötigt, wirst du sehr rasch dein ganz persönliches Wohlfühlgewicht erreichen.“

Ernährung – was ist hier „normal“

Schliesse deine Augen und stell dir vor, dass das Leben voller Leichtigkeit ist. Und du voller innerer Erfüllung und Vertrauen lebst. 

Du isst das was dir schmeckt, du hörst auf deinen Körper und denkst nicht mehr darüber nach, sondern geniesst dein Essen und wenn du gesättigt bist, machst du das was dir im Leben Spass macht.

Da ist absolute Freiheit zu spüren, Genuss und Lebendigkeit.

Kannst du das spüren?

Ist es nicht schön so zu leben. Die meisten – gerade nach einer Essstörung – die bereits zugenommen haben, ev. Schon im Normalgewichtsbereich sind und auch wieder mehr essen, glauben auch bereits geheilt zu sein.

Nur zwischen „Heilung und vollständiger Heilung“ ist ein Unterschied – ihr kennt vielleicht den Begriff „Quasi Recovery“ ?

Solange du noch nicht ungezwungen essen kannst, Lebensmittel in gut und schlecht unterteilst, Sport machen „musst“ und ein schlechtes Gewissen beim Essen hast, bist du noch nicht geheilt und dein Verhalten ist immer noch essgestört.

Hat die Waage noch einen grossen Stellenwert und kommst auch nicht damit klar, wenn diese mehr anzeigt?

Vollständige Heilung gibt es, aber hier geht es um diese Freiheit ….die Freiheit zu spüren, dass Essen Essen ist und du es geniessen darfst, ohne darüber nachzudenken. 

So wie kleiner Kinder, die komplett intuitiv essen….

Also sei mal ehrlich zu dir selbst: glaubst du komplett geheilt zu sein bzw. Dich frei zu fühlen bezüglich dem Essen?

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es einen grossen Unterschied macht, wie wir essen, was wir essen und wieviel.

Essen wir nämlich zu wenig und leben sehr restriktiv, dann wird unser Körper reagieren.

Er wird mehr Signale aussenden, die ev. Zu Heisshunger oder emotioanlem Essen führen.

Du wirst ständig an Essen denken.

Du wirst Lebensmittel in gut und schlecht unterteilen.

Dein Körper kommt in Disbalance und du hast dann nicht mehr das Gefühl ihm vertrauen zu können.

Du überlegst dir, wann du essen darfst.

Und und und…..

Das bedeutet, dass es einen grossen Unterschied macht und alleine durch dein Essverhalten eine Störung im Körpersystem ausgelöst werden kann.

Aber das, auch wenn wir wieder mehr und normal essen, dies auch einen Einfluss darauf hat und wir so mehr in die Heilung kommen können.

Aber wie weiter oben erwähnt, ist es wichtig, dass wir nicht glauben, wenn wir mehr essen, komplett geheilt zu sein. Es macht aber trotzdem einen Unterschied – auch für unsere mentale Gesundheit.

Nur dürfen wir dann nicht stehen bleiben und sagen: ja damit kann ich leben.

Sondern weiter zu gehen. Auch wenn die letzten Schritte zur kompletten Heilung oft noch sehr anstrengend sind.

Gerade in Bezug auf die Essstörung, habe ich viele wunderbare Rückmeldungen erhalten, die mithilfe von Bachblüten ihr Inneres gepflegt haben.

Viele meiner Kolleginnen arbeiten hier auch gerne mit ätherischen Ölen und da ich die Ausbildung zur Bachblütenenergetikerin gemacht habe und selbst bereits sehr viele wunderbare Mischungen zusammengestellt habe, möchte ich dir gerne ans Herz legen, damit du auch hier – wenn es sich für dich gut anfühlt – dich dafür öffnest, für diese Möglichkeit.

Es gibt 38 Blüten, die auf das Innere eine Wirkung, Schwingung erzielen, damit wir genau das wieder verstärkt fühlen und wahrnehmen, was wir gerne möchten, es aber unter vielen Schichten verdeckt ist (ganz simpel ausgedrückt)

Bachblüten können als Tropfen eingenommen werden oder auch als Spray, wenn man es sich auf das Kopfkissen sprüht, oder die Schläfen damit einreibt. 

Du findest in diversen Blogbeiträgen ganz detailliert beschrieben, was es mit Bachblüten auf sich hat und ich stelle dir auch deine ganz persönliche Mischung zusammen.

Auf dem Weg zur Heilung, kann es hier sehr hilfreich sein, dich mithilfe von Bachblüten unterstützen und tragen zu lassen.

Dein Verhalten hat nichts mit deinem Gewicht zu tun. Das heisst, ja natürlich kannst du auch mit Normalgewicht ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben.

Ich glaube sogar, dass es sehr viele Frauen betrifft. Denn fast jede Frau hat bzw. Hatte schon einmal im Leben ein Thema mit Essen, Schlankheit, Abnehmen, Gewicht, Diät, etc….

Sei doch mal ehrlich zu dir selbst? Kennst du das nicht auch?

Oder isst du alles was dir schmeckt, ohne schlechtes Gewissen? 

Erwischt!

Ich sage ja nicht dass es falsch ist, auf die Ernährung zu achten. Ganz im Gegenteil. Aber es gibt einen Unterschied, ob man bewusst darauf achtet, oder ob man sich einschränkt und extrem über das Körperbild und die Ernährungsweise definiert.

Falls du 

Ständig über Essen nachdenkst

Kalorien zählst

Alles genau abwiegen musst

Nach einem Plan isst

Weil du Sport benutzt um schlank zu bleiben und nicht aus Spass

Wenn du dir ständig etwas verbietest 

Wenn du zuviel Regeln und Verbote hast

Wenn du ständig auf die Waage steigst und deine Stimmung davon abhängt

Wenn du ständig aus emotionalen Gründen isst

Wenn du dich ständig überisst, bis der Bauch drückt

Dann würde ich sagen, hat Essen einen sehr hohen Stellenwert bei dir.

Daher frage dich mal:

Möchtest du so weitermachen?

Möchtest du ständig so einschränken?

Möchtest du dich vom Essen so beeinflussen lassen?

Hast du nun deine Ernährungsweise unter die Lupe genommen?

Bist du zufrieden, so wie du isst?

Gibst du deinem Körper was er braucht?

Gibst du deiner Seele was sie braucht?

Warum wird soviel über Ernährung und Diäten, Schönheit, Schlankheit diskutiert und damit Geld gemacht?

Weil soviele Frauen in diesem Bereich zweifeln und verunsichert sind.

Weil soviele Frauen hier kompensieren können, da sie über den Körper doch eine gewisse Macht haben.

Leider geht sehr viel Energie verloren und die Lebensfreude, Genuss und Leichtigkeit.

Intuitiv leben – Intuitiv essen…..

Ein Leben im Zusammenspiel mit Körper Geist und Seele

Denn alle Bereiche gehören genährt.

Klingt doch grossartig oder?

Fühlt sich meine Ernährungsweise richtig an?

Wir haben ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl. Wir alle sind individuell und einzigartig. Warum kann jemand anderer dir dann sagen, wann, wieviel und was du essen sollst?

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Ist doch eigentlich ziemlich paradox oder? Lass dir diese Aussage gerne noch mal durch den Kopf gehen.

Natürlich, wenn jemand in einer Essstörung steckt dann ist es hilfreich, einen Plan zu verfolgen, da man erst wieder „lernen“ muss, zu essen …..

Aber ansonsten, ist es doch so, dass wir alle so einzigartig sind, uns gibt es kein zweites Mal und wir alleine wissen am besten, was uns gut tut, was wir vertragen und wann wir auch satt sind.

Kein anderer kann für uns denken und fühlen und kein anderer kann für uns Hunger spüren und Sättigung. Auch nicht das Gefühl, des Appetits…..

Also frage nicht ständig im Aussen nach, was dein Körper braucht.

Frage deinen Körper selbst, was er braucht.

Dann wirst du satt sein, zufrieden und glücklich.

Schon mal ausprobiert?

Dann wird es höchste Zeit mehr Genuss in dein Leben zu bringen.

Habt ihr schon mal Kinder beobachtet? Kinder haben noch diese Leichtigkeit und diese Natürlichkeit im Bezug auf intuitives Leben und Essen. Sie leben im Hier und Jetzt. Sie kennen keine Kalorien, keine Nährwerte sondern sie spüren in sich hinein.

Leider ist es oft so, dass sie das im Laufe der Zeit verlernen. Warum?

Weil sie geprägt werden, durch Eltern, Freunde, Gesellschaft.

Warum? Weil diese auch geprägt sind. 

Das heisst, dass unsere Prägungen, Glaubenssätze in Bezug auf Ernährung und Lebensmittel automatisch auch auf unsere Kinder abfärbt.

Daher frage dich doch einmal, wie ist deine Ernährungsweise?

Hast du ein gutes Gespür für dich selbst?

Kannst du behaupten, mit deinem Körper im Einklang zu sein?

Isst du intuitiv oder hast du Verbote und Regeln diesbezüglich ?

Was möchtest du deinen Kindern vermitteln in Bezug auf Essen?

Und es bleibt ja nicht nur beim Thema Essen. Denn was verbinden wir denn noch damit?

Schönheit, Schlankheit, Beliebtheit, …..

Hier kommt oft der Glaubenssatz „ich bin nicht gut genug“ hervor und wird durch vieles kompensiert. Wir wollen dazugehören, wir wollen dass unsere Kinder dazugehören, wir verbinden Leistung mit Anerkennung.

Kinder lernen nicht durch Worte, sondern durch Vorbilder.

Oft ist es aber nicht leicht umzusetzen – im Alltag.

Daher ist es zuerst ganz wichtig, in diese Achtsamkeit zu kommen. Bewusst werden – sich selbst bewusst werden über

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Gedanken, die dann zu 

Gefühle führen und die uns dann 

Entscheidungen treffen lassen die anschliessend in 

Handlungen ausgeführt werden und somit sich im Aussen als unser Leben zeigen.

Daher werde dir über deine Gedanken, Glaubensmuster bewusst.

Erkenne sie und hinterfrage sie.

Aber du sollst es nicht nur für dein Kind tun, sondern vor allem für dich selbst.

Denn nur wenn du wirklich mit dir im Einklang bist – Körper Geist und Seele – kannst du der Mensch sein, der du sein willst.

Das gilt auch für alle Nicht Mütter, das gilt für jeden. Denn wir sind ja alle ein Vorbild für andere. Jede(r) inspiriert jeden, und wir sind alle irgendwo miteinander verbunden, sodass meine Gedanken und somit auch Handlungen einen Einfluss auf dich haben wird. In dem du das liest zB.

Ich würde mich freuen, wenn ich dich dabei unterstützen darf, wieder DU selbst zu sein.

Anbei möchte ich gerne noch das Rezept des Dinkel Kaiserschmarren teilen.

Rezept für 4 Personen:

4 Eier

300 ml Milch (ich verwende Soja- oder Hafermilch)

10 EL Dinkelmehl

2 TL Kokosblütenzucker

Kokosöl oder Ghee (für die Pfanne)

Zubereitung:

Eier trennen und das Eiweiss gemeinsam mit dem Zucker zu Schnee schlagen.

Das Eigelb wird mit Milch und Mehl verrührt.

Danach wird der Schnee darunter gehoben- aber vorsichtig, damit es schön fluffig bleibt.

Öl in einer Pfanne erhitzen und erstmal die Hälfte des Teiges in die Pfanne geben. Etwas stocken lassen und wenn er sich gut löst, dann den Teig umdrehen und zerkleinern. Noch etwas stocken lassen. Dann den anderen Teig in die Pfanne und dasselbe noch einmal.

Serviert der Schmarren gerne mit Staubzucker, Obstmus oder Nussmus oder auch mit Früchten.

Essstörungen – essgestörtes Verhalten Teil 2

Jetzt kommt der zweite Teil, den ich bereits angekündigt habe.

Hast du dein (Ernährung) Verhalten mal etwas beobachtet?

Wie fühlst du dich vor dem Essen, beim Essen und nach dem Essen?

Wie denkst du über gewisse Lebensmittel?

Hörst du auf deine Intuition und vertraust ihr, oder bist du zu sehr im Kopf?

Sei dir bewusst, du bist nicht deine Gedanken und nichts und niemand im Aussen kann über dich und deinen Körper bestimmen. Denn nur du bzw. dein Körper weiss, wann er was braucht und wann er satt ist.

Befreie dich vom äusseren Druck und finde in dir die Freiheit und den Genuss zum Leben.

Was jedoch für viele, die ernsthaft an einer Essstörung erkrankt sind, nicht so leicht umzusetzen ist.

In diesem Artikel möchte ich noch näher auf folgende Essstörungen eingehen: Binge Eating und Orthorexie nervosa.

Binge Eating (Esssucht)

Menschen mit dieser Essstörung haben keine Kontrolle über das Essverhalten und führen regelmässige Essattacken herbei. Dabei verschlingen sie Unmengen an Essen, ohne jeglichen Hunger zu spüren, als seien sie süchtig danach. Das Gelage („binge“) kann dann durchaus Stunden dauern. Da auch keine Sättigung spürbar ist, essen die Meisten solange, bis ihnen der Bauch schmerzt und ihnen übel ist. Scham-, Schuld- und Ekelgefühle sind dann meist die Folge.

Der Unterschied zur Bulimie liegt darin, dass die Betroffenen die aufgenommenen Kalorien nicht mit Erbrechen, Sport oder Abführmittel wieder loswerden.

Die „Essanfälle“ geschehen immer wieder und dazwischen versuchen die meisten sogar Diät zu halten. Es wird zwar der Fokus ebenfalls auf das Gewicht und Aussehen gelegt, aber nicht so sehr wie bei Bulimie und Magersucht.

Betroffen sind eher Erwachsene, oft auch nach Magersucht oder Bulimie. Da Binge Eating erst relativ spät als Essstörung anerkannt wurde, ist es noch nicht ganz so „erforscht“ wie zb Bulimie und Magersucht.

Als Symptom, um Binge Eating zu erkennen, ist, dass diese Anfälle mindestens einmal in der Woche auftreten, in einem Zeitraum von 3 Monaten.

Weitere Symptome:

  • schnelles Essen/Verschlingen
  • über die Sättigung hinaus essen – soweit, dass einem nicht mehr wohl ist
  • Schamgefühl über die grosse Menge, daher wird häufig alleine gegessen
  • Essen ohne körperlichen Hunger
  • Negatives Selbstbild in Bezug auf die Ernährungsweise
  • Kontrollverlust

Man darf jedoch Binge Eating nicht damit verwechseln, wenn man sich einmal (oder auch öfter mal) überisst.

Bei diesem Verhalten wird wiederholt ohne Genuss, Hunger und Sättigung das Essen in sich hineingestopft, im Anschluss folgen ganz schlechte Gefühle über sich selbst. Ein enormer Leidensdruck für die Betroffenen.

Wer an Binge Eating erkrankt, hat meist ein geringes Selbstwertgefühl. Durch diesen Leidensdruck und diese Scham ziehen sich viele zurück. Depression, auch Panikstörungen können die Folge sein.

Wissenschaftler haben die Vermutung, dass Menschen besonders gefährdet sind, die zb. in der Kindheit übergewichtig waren und dadurch sehr oft Kränkung erfahren haben, bzw. ein zu strenges Ernährungsverhalten in der Kindheit.

Meiner Meinung nach ist es immer sehr individuell, da jeder Mensch anders ist und man hier tiefer gehen muss. Eine Essstörung ist immer eine Schutzstrategie und das darf erkannt werden.

Was ich jedoch auch noch erwähnen möchte ist, dass Menschen nach einer Magersucht oder Bulimie Angst haben, in Binge Eating zu rutschen. Darum darf das hier nicht verwechselt werden mit dem Extremhunger, der meist nach einer Essstörung bzw. Restriktion auftritt.

Ich werde gerne im nächsten Blogartikel über Extremhunger schreiben.

Orthorexia nervosa„Krankhaft gesund essen“

Wir alle möchten uns gesund ernähren, jedoch kann dies zu einer regelrechten „Sucht“ werden. Orthorexie bedeutet, dass sich Betroffene zwingen, nur gesund zu essen und regelrecht Angst davor haben, ungesund zu essen, um nicht krank zu werden.

Betroffene setzen sich selbst auferlegte Essregeln fest, die strengstens einzuhalten sind.

Falls die Regeln aus irgendeinem Grund nicht eingehalten werden können, fühlen sich diese Menschen wie Versager. Scham- und Schuldgefühle werden stark spürbar. Durch die Angst, sie könnten ihre Regeln nicht einhalten, werden sogar sämtliche Feiern und Feste oder Treffen abgesagt und sie ziehen sich lieber zurück.

Meist fängt es mit kleinen Schritten an, die Fixierung auf gewisse Lebensmittel wird mit der Zeit immer strenger.

Typische Merkmale können auch sein:

  • wenn die Regeln gebrochen werden, wird man immer strenger und unflexibler
  • Genuss wird zu einem Fremdwort
  • man zieht sich zurück und ist lieber allein
  • Gedanken kreisen ständig um Essen
  • man ist von dieser Ernährungsweise so überzeugt, dass man andere davon belehren möchte
  • Versagensängste und Schuldgefühle sind ständige Begleiter
  • verbotene Lebensmittel werden immer mehr – es kommt zu einer einseitigen Ernährung
  • Kontrolle gibt Selbstvertrauen

Wenn du dich in irgendeinen Punkten wieder findest, dann bitte ich dich, dass du dir Unterstützung holst.

Ein Coach kann keine Psychotherapie ersetzen. Aber ein Coach – wie ich – kann immer hilfreich sein, denn – vor allem wenn du die Einsicht bereits hast – kann ein Coach gemeinsam mit dir den Weg gehen, dir die Hand reichen und (wie in meinem Fall) aus Erfahrung sprechen – dich verstehen.

In der Psychotherapie werden Pläne erstellt und es wird viel Wert auf das Essen gelegt. In meinen Coachings wird vor allem auf die innere Arbeit Wert gelegt. Denn jede Essstörung hat ihre Wurzel. Natürlich darf dann das Essen auch wieder „erlernt“ werden…bzw. die Intuition darf wieder gefunden und gespürt werden.

Online „Quick“angebot: 10 Tage gemeinsam statt einsam

Corona hat das Jahr 2020 geprägt, genau so wie uns alle. Wir hatten viele Herausforderungen zu meistern, die noch dazu kamen, zu den sonstigen Herausforderungen des Lebens.

Viele waren dazu gezwungen, mal kürzer zu treten und sich mal mehr mit sich selbst auseinander zu setzen.

Bei einigen kam sehr viel hoch und die wenigsten konnten damit umgehen. Ängste, Zweifel, Unsicherheiten, aber auch Frust, Wut, Enttäuschung und das Gefühl des Verlorenseins, Hilflosigkeit.

Weisst du was ich meine? Erkennst du dich vielleicht darin wieder?

Diese oben genannten Gefühle haben vielleicht etwas in uns ausgelöst, was vielleicht sehr tief in uns abgespeichert ist. Aus der Kindheit, Erfahrungen, Prägungen, Schicksalsschläge oder Traumata.

Corona hat vieles quasi getriggert in uns.

Die Menschen brauchen Sicherheit und Halt und da viele das im Aussen suchen, waren viele auch so verloren.

Man versucht es zu kompensieren – wie es halt geht – da gewisse Gefühle sehr schwer auszuhalten sind.

Essen wird oftmals eingesetzt. Es lenkt ab, verschafft kurzzeitig gute Gefühle. Aber wenn man nicht aus Hunger gegessen hat, wird man niemals satt werden und ein Teufelskreis beginnt.

Fernsehen, Social Media wird auch viel genutzt. Das Fernsehen, mit sehr viel negativen Nachrichten, bringt uns noch weiter nach unten, energiemässig. Genauso wie das Vergleichen auf Social Media, wo man häufig „Perfektion“ vorgespielt bekommt.

Man hat das Gefühl, man verliert sich selbst, man fühlt sich allein, unwohl, unsicher und auch gerade wenn man Kinder hat, muss man gleichzeitig versuchen, alles unter einen Hut zu kriegen.

Die ganze Last und Verantwortung tragen zu müssen, belastet ebenfalls sehr.

Oft ist uns auch gar nicht bewusst, was uns belastet, wir fühlen uns nur schlecht, ausgelaugt, müde. Darum habe ich dies oben so genau beschrieben, damit du dich eventuell darin wieder erkennst und siehst, dass das nicht der Normalzustand sein sollte.

Was ist der Normalzustand?

Der Normalzustand sollte sein, dass es dir gut geht, du voller Leichtigkeit dein Leben geniesst. Natürlich gibt es auch da immer mal wieder „schwere“ Tage, aber die sind dann bedeutend weniger und du weisst dann, wie du mit diesen Phasen besser umgehen kannst.

Ich habe daher eine Überraschung für dich:

10 Tage gemeinsam statt einsam

Du schilderst mir, vor welcher Herausforderung du stehst.

Ich begleite dich dann 10 Tage mit:

täglichen Sprachnachrichten

Übungen

Affirmationen

Meditationen

abgestimmt auf deine Situation und wir starten wann es für dich passt.

Du kannst mir auch dazwischen schreiben – wir sind in Kontakt.

Oftmals ist es schwer, den ersten Schritt zu setzen, die Überwindung loszugehen und dabei möchte ich dir gerne die Hand reichen und gemeinsam mit dir anfangen.

Gemeinsam statt einsam!

10 Tage Gemeinsam statt einsam

starte mit mir gemeinsam deinen Weg zu einem genussvollen leichten und glücklichen Leben.

89,00 €

Essstörungen – essgestörtes Verhalten Teil 1

Ich möchte heute gerne die Thematik rund um essgestörtes Verhalten und Essstörungen angehen und im ersten Teil Magersucht und Bulimie näher beschreiben. Mir ist wichtig, dass man erkennt, sich bewusst wird und sich vielleicht einige darin wiederfinden, denn diese Bewusstwerdung ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Heilung…..

Die Zahl der an Essstörung Erkrankten hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht. Innerhalb von 20 Jahren hat sich diese mehr als verzehnfacht. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein. Betroffen sind vor allem sehr junge Menschen, 90 bis 97 Prozent sind Mädchen bzw. Frauen. Die extreme Zunahme zeigte sich bei den Aufzeichnungen (Österreichischer Frauengesundheitsbericht und Statistik Austria) über Spitalsaufenthalte aufgrund von Essstörungen. Diese stellt jedoch nur die Spitze des Eisberges dar, da sie nur die wirklich schwer Erkrankten widerspiegelt. (Quelle: SN, APA)

Viele Frauen die einmal an einer Essstörung erkrankt sind, finden leider den Weg nicht mehr zurück in ein „normales“ Leben ohne der Krankheit.

Aber es ist möglich!!

Die Gedanken kreisen ständig ums Essen und man verbietet sich sehr viele Nahrungsmittel, da man uns im Aussen beeinflusst hat, dass es gute und schlechte Nahrungsmittel gibt. Wir probieren verschiedene Diäten durch: Low Carb, High Carb, Low Fat, Krautsuppendiät, FdH, das Abendessen ausfallen lassen, das Frühstück ausfallen lassen, sich nur von Shakes ernähren usw…..also die Liste liesse sich ewig fortsetzen….

Die Diätindustrie bedient sich der Unsicherheit der Menschen und wir fühlen uns oftmals verloren in diesem Ernährungsdschungel und denken, wir bräuchten einen „Plan“, wie wir richtig essen – gesund und schlank möchten wir bleiben bzw. abnehmen.

Dieses Verhalten, wenn man Verbote und Regeln beim Essen aufstellt, und somit seine Körpersignale ignoriert, ist nicht normal. Denn wir hören dabei nicht auf unseren Körper, wir vertrauen ihm nicht und daher bezeichnet man das eher als essgestörtes Verhalten. Mittlerweile fast jede 2. Frau findet sich darin wieder.

Wir fühlen uns dabei sichtlich nicht wohl. Wir denken zwar, wir hätten die Kontrolle, aber fühlen uns sehr eingeschränkt. Wir verlieren immer mehr den Kontakt zu uns selbst und unserer Intuition. Und diese innerliche Disbalance macht sich bemerkbar. Denn dadurch verschwindet der Genuss, die Lebensfreude und die Leichtigkeit.

Diese Verhaltensweisen sind essgestört, aber es kann noch tiefer gehen und zwar, dass man in eine Essstörung rutscht.

Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt. Essstörungen betreffen die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Sie hängen meist mit psychosozialen Problemen, sowie mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik) und können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden führen. So beschreibt es Wikipedia.

Der Prozess von einem gestörten Essverhalten zu einer Essstörung passiert häufig und erfolgt meist schleichend und denjenigen ist dies am Anfang auch gar nicht bewusst, ganz im Gegenteil, die Menschen finden genug Gegenargumente, um zu beweisen, dass alles in Ordnung ist.

Jede Art von Sucht ist ein Davonlaufen von einem Selbst. Das Nichtwollen der Gefühle zu fühlen, sich selbst fühlen und dann auch die innere Leere zu fühlen. Sie lenken sich ab, immer und immer wieder. (Peter Beer, Podcast 23.09.2018)

Ich möchte jetzt gerne näher auf die verschiedenen Essstörungen eingehen.

Im ersten Teil dieses Blogs werde ich auf die Magersucht (Anorexia nervosa) und die Bulimie eingehen.

  1. Magersucht (Anorexia nervosa)

Die Magersucht ist eine schwere psychische Krankheit.

Das auffälligste Symptom der Magersucht ist, das extreme Hungern und somit der starke Gewichtsverlust. Dies ist das nach aussen sichtbare Anzeichen einer jedoch tiefgreifenden, seelischen Störung. Bei dieser Krankheit reicht es nicht aus, einfach wieder zu essen.

Kontrolle über sich und seinen Körper zu behalten wird ein wesentliches Suchtbedürfnis.

Häufig beginnt die Magersucht in der Pubertät (hier treten dann die Symptome der Magersucht auf, die Wurzel liegt aber viel tiefer). Erwachsen werden, zur Frau zu werden, scheint manchen Mädchen bedrohlich. Durch das extreme Hungern wird eine kindliche Figur aufrechterhalten, und die Figur eines heranwachsenden Mädchen – welches weiblicher und runder wird – wird verhungert.

Psychologen deuten Magersucht als einen inneren Konflikt mit sich selbst, der anders nicht bewältigt werden kann.

Hier noch einige Symptome und Faktoren:

  • krankhaftes Diäthalten führt zu starkem Gewichtsverlust bis zu lebensbedrohlichen Zuständen
  • krankhaftes verzerrtes Körperbild
  • Drang zu hungern
  • Kontrollbedürfnis
  • Angst vor Gewichtszunahme
  • hoher Leistungsanspruch

Menschen die an Magersucht erkranken, sind oftmals intelligente, leistungsorientierte Personen, die jedoch sehr wenig Selbstvertrauen haben und das Gefühl „nicht gut genug zu sein“.

Aus der Magersucht kann sich nun eine andere Essstörung entwickeln, die natürlich auch unabhängig davon auftreten kann – und zwar die

2. Bulimie (Ess Brech Sucht)

Diese Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass durch wiederholte Essanfälle – grosse Mengen an Nahrung in kurzer Zeit verzerrt werden. Anschliessend wird das Essen wieder erbrochen oder die Betroffenen verwenden andere Massnahmen, um nicht zuzunehmen.

Es wird vermehrt auf Aussehen und Gewicht geachtet und das Gewicht wird zwanghaft kontrolliert.

Bulimie erkennt man oft nicht, da viele Betroffene – im Gegensatz zur Magersucht – ein normales Körpergewicht haben bzw. nicht untergewichtig sind. (Natürlich gibt es auch welche, die an Unter- oder Übergewicht leiden.)

Darum ist es auch für Aussenstehende oft schwer zu erkennen und zu beurteilen.

Typisch ist, dass erkrankte Menschen in kurzer Zeit sehr viel zu sich nehmen (extreme Heißhungerattacken), die im Nachhinein kompensiert werden (mit Erbrechen, Abführmittel, exzessiver Sport).

Menschen mit Bulimie haben ein negatives Selbstbild. Das Selbstwertgefühl hängt stark von der Figur ab und vom Erfolg beim Erreichen hochgesteckter Ziele. Gleichzeitig sind sie extrem selbstkritisch, was zu ständiger Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen führt.

Symptome sind unter anderem:

  • Gefühl des Kontrollverlustes und gleichzeitig starkes Kontrollbedürfnis
  • verzerrte Körperwahrnehmung
  • geringes Selbstwertgefühl
  • unmittelbar nach Essanfall Erleichterung und Zufriedenheit, nachher jedoch Scham, Schuldgefühle, Verzweiflung
  • es können auch andere psychische Störungen dazukommen (wie bei der Magersucht), so zb. Depression, Zwangsstörung, Angsstörung,…..

Folgende Beschwerden könnten unter anderem auch sein:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Erschöpfung
  • Verdauungsstörungen
  • unregelmäßig. Menstruation
  • Stimmungsschwankungen

Der Kern der Krankheit ist sehr individuell, obwohl die Ursachen natürlich viele Gemeinsamkeiten aufzeigen.

In meinen Coachings geht es vor allem darum, an den Kern zu gelangen und das Innere zu verändern, aufzuarbeiten, zu heilen, denn alles fängt im Inneren an und dadurch ziehen wir auch das Leben im Aussen dementsprechend an.

Jeder Mensch ist individuell und hat eine andere Geschichte. Mein Anliegen ist es, die Wurzel zu finden, denn in den meisten Fällen ist Essen nicht das Problem, auch wenn es sich dadurch bemerkbar macht. Es ist sehr oft der Fall, dass die Menschen ein bestimmtes Gefühl oder Gefühle fühlen möchten, diese aber unterdrücken, nicht zulassen, oder auch nicht wissen, wie sie dies in ihr Leben integrieren, da sie es nie gelernt haben. Sie haben sich angepasst und nie das gelebt, was sie wirklich sind. Auch bestimmte Erfahrungen haben sich tief in uns eingeprägt ….und durch das Essen bzw. Nicht Essen spüren wir eine Art Kontrolle, die jedoch Illusion ist und uns gefangen hält.

Des Weiteren darf auch wieder das Essen „neu“ erlernt werden, natürlich zu essen, Intuitiv essen. Auf seinen Körper zu hören, zu vertrauen und die Körpersignale deuten zu können.

Essgestörtes Verhalten sollte keine lebenslange Lebenseinstellung sein.

Genauso wie Essstörungen, die eine ernstzunehmende Krankheit darstellen. Ich bin kein Therapeut und dies sollte auch keine ärztlich therapeutischen Aufenthalte ersetzen.

In meinen Coachings arbeite ich gemeinsam mit dir den Weg von Innen nach Aussen. Ich gebe dir Werkzeuge an die Hand um dich selbst besser kennen zu lernen, und dich zu verstehen.

Ich unterstütze dich dabei, Glaubensmuster und Blockaden – das innere Kind – zu heilen und mithilfe der Selbstliebe und Intuition deinen (Heilung) Weg zu dir selbst zu finden.

Annehmen was ist – mit Veränderungen umgehen

Nichts bleibt so wie es ist.

Veränderung geschieht immer.

Es klopft der Herbst an. Mit dem Herbst werden die Tage kürzer, trüber und kälter.

Wie geht es dir dabei?

Veränderung findet immer und überall statt. Gut zu beobachten ist dies in der Natur.

Wir können dies nicht aufhalten, auch wenn wir noch so gerne den Sommer hätten.

Wie geht es dir selbst mit Veränderungen?

Kinder werden gross, wachsen heran. Kommen in den Kindergarten, Schule….wir als Eltern müssen loslassen lernen und gemeinsam diese Phase antreten.

Ich habe mich, gerade als hochsensibler Mensch, immer etwas schwer getan mit Veränderungen. Aber – wie ich bereits oben schrieb – können wir diese nicht aufhalten.

Je mehr wir dagegen ankämpfen, desto mehr Energie verbrauchen wir und kommen dadurch in Disbalance.

Frage dich an dieser Stelle doch mal, „was genau beunruhigt dich bei Veränderungen?“

Diese Frage zu beantworten und tiefer zu gehen, kann vieles lösen.

Veränderung beginnt immer bei uns selbst.

Wir können soviel im Aussen nicht ändern, aber anstatt dagegen zu kämpfen und Trübsal zu blasen und sich als Opfer zu sehen, ist es hilfreich zu verstehen, dass wir alles immer nur in uns selbst verändern können und das führt auch zu einer Veränderung im Aussen.

Was meine ich damit?

Alleine eine andere Sichtweise auf gewisse Dinge oder Menschen, können deine Gedanken dem gegenüber verändern, was wiederum andere Gefühle in dir auslöst.

Annehmen was ist, ist oft nicht leicht umzusetzen, kann aber ganz viel Leichtigkeit in dein Leben bringen.

Warum?

Wenn etwas im Leben geschieht, ist es hilfreich, nicht immer gleich in die Bewertung zu kommen. Nimm es an, auch wenn es dich traurig, wütend, ängstlich macht. Du wirst es nicht ändern können. Durch das „Nicht-Bewerten“ bleibst du innerlich ruhiger und dann kannst du dich fragen, was es mit dir macht. Welche Gedanken kommen dir in den Sinn. Lass alle Gedanken und Gefühle zu. Fühle hin, wie es sich anfühlt, was es mit deinem Inneren macht und frage dich weiters: „Welcher Gedanke lässt diese Gefühle entstehen? Was sind das für Gedanken“

Überprüfe deine Gedanken, vor allem auch, ob sie der Wahrheit entsprechen? Sind diese Gedanken real oder waren sie dies einmal vor langer Zeit vielleicht, oder kommen diese Gedanken überhaupt von jemand anderem?

Meine absolute Lieblingsfrage ist dann weiters: „Wer wäre ich ohne diese Gedanken“

Denn alles beginnt mit unseren Gedanken. Und es sind immer unsere Gedanken, die etwas in uns auslösen.

Wir sind aber nicht unsere Gedanken. Wir können sie beobachten und verändern.

Wir sind der Schöpfer unseres Lebens.

Hochsensibilität

Verstehe dich mit deiner Stärke

Hast du den Begriff der Hochsensibilität schon einmal gehört?

Vor 32 Jahren wurde der Begriff „Hochsensibilität“ zum ersten Mal verwendet. Er beschreibt die Eigenschaft, dass das Gehirn äußere Reize stärker als gewöhnlich wahrnimmt. Egal ob Gerüche, Geräusche, Bilder, Geschmäcker oder Erfassbares.

Ganz wichtig zu verstehen ist, dass Hochsensibilität keine Krankheit ist, sondern eine Charaktereigenschaft. Alle Reize von aussen gehen ungefiltert durch und das ist der Grund, warum man insgesamt viel mehr von seiner Umgebung wahrnimmt.

Hochsensible Menschen denken und grübeln über Aussagen lange nach und brauchen eigentlich mehr Ruhe und Abgrenzung. Wenn sie sich diese nicht eingestehen, kann sich das Leben oft schwer und erdrückend anfühlen.

Merkmale können ebenfalls sein:

  • stärkere innere Wahrnehmung
  • ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
  • Harmoniebedürfnis
  • Perfektionismus
  • grosse Empathie
  • stärkere Beeinflussbarkeit durch die Stimmung anderer Personen

Doch Hochsensibilität bezieht sich nicht ausschliesslich auf äussere Reize. Feinfühligen Menschen wird ebenfalls nachgesagt, dass sie sich gut in andere Menschen hineinversetzen können. Sie spüren die Stimmungen anderer Menschen deutlicher, sind dadurch empathischer und versuchen Konflikte zu vermeiden oder schnellstmöglich aus der Welt zu schaffen, da es einen grossen Einfluss auf das Gefühlsleben eines Hochsensiblen hat.

Forscher fanden heraus, dass es aber sehr starke Unterschiede in diesem Bereich geben kann. Während einige auf Sinneseindrücke wie Gerüche und Geräusche reagieren, empfinden andere die Emotionen ihrer Mitmenschen besonders intensiv. Man sollte auch hier verstehen, dass es nicht bedeutet, dass sensible Menschen empfindliche Sinnesorgane haben, sondern dass die Empfindungen im Gehirn sensibler verarbeitet werden.

Hochsensibilität zeigt sich in den meisten Fällen bereits im Kindesalter. Hochsensible Kinder gelten oft als schüchtern und introvertiert. Sie sind in sich gekehrt, spielen viel allein. Hier darf man aber verstehen lernen, dass gerade feinfühligere Kinder ihre Freiräume brauchen. Es ist wichtig, sie so zu akzeptieren, wie sie sind und sie nicht in eine andere Rolle zu drängen.

Andere Merkmale des Kindes könnten auch sein:

  • das Kind interessiert sich sehr über das Thema „Sterben, Tod und was kommt danach?“
  • Empathiefähigkeit
  • Schmerzempfindlichkeit und die Tendenz zu Hauterkrankungen und Allergien ist erhöht
  • Tiefgründigkeit über das Leben „Warum lebe ich“
  • das Kind fühlt sich unwohl in grossen Menschenmassen und Lärm

Es ist sehr hilfreich, wenn man als Frau und Mutter das einschätzen kann, man entwickelt dadurch automatisch ein anderes Verständnis für sich selbst und auch gegenüber dem Kind.

Nun möchte ich aber gerne noch ein paar Tipps mit dir teilen, die aus meiner Erfahrung nach von Bedeutung sind:

  • diese Eigenschaft annehmen
  • Ruhepausen einplanen
  • auf den eigenen Körper hören und Grenzen setzen
  • das Kind und seine Gefühle ernst nehmen, Verständnis zeigen und auf die Bedürfnisse aller achten

Achtsam mit sich und seinem Körper umzugehen ist hier ein wesentlicher Schritt. Zu spüren, was fühlt sich stimmig an und was nicht, was tut mir gut, was brauche ich, wo ist meine Grenze?

Hier passt auch der Spruch wunderbar:

"Ein klares Nein zu anderen ist ein klares Ja zu mir selbst."

Du musst es nicht allen Recht machen…..

Hört auf euren Körper, spürt in euch hinein und vertraut euch.

Seid eurem Kind gegenüber verständnisvoll, nehmt es ernst und übernehmt die Verantwortung.

Hochsensibilität ist eine ganz tolle Eigenschaft.

Körper – Geist – Seele in Balance in schwierigen Zeiten

Mein Herzensbusiness „Mentalwerkstatt“ soll vor allem Frauen und Mütter Werkzeuge an die Hand geben für

  • KÖRPER (Ernährung)
  • GEIST (Gedankennahrung, Mindset)
  • SEELE (Seelennahrung, Innere Prägungen, Innere Kindheilung)

Denn nur wenn Körper, Geist und Seele in Einklang sind, gehts uns gut.

Leider kommt das immer ins Wanken, entweder aufgrund schlechter Ernährung oder ständigem Hungern und Diäthalten. Oder aufgrund unserer negativen Gedanken, Ängste, Sorgen, Neid und Konkurrenzdenken, unserer Sichtweise,….oder/und aufgrund unserer inneren Erfahrungen, welche uns geprägt haben.

Gerade jetzt in dieser schweren Zeit, wo wir weniger im Außen abgelenkt sind, kommen viele Unsicherheiten und Ängste hoch. Ebenso wie Sorgen….wir sind mehr mit uns beschäftigt und das ist oft nicht einfach. Viele Familien sind jetzt mehr zusammen und da kann es oft passieren, dass Emotionen überlaufen. Unsere Kinder die unser Verhalten spiegeln und wir den Blick nach Innen wagen dürfen. Und das kann schmerzhaft sein.

Ganz entscheidend ist vor allem, wie ist deine Sichtweise im Moment. Wie geht es dir in dieser Zeit und wie kommuniziert du das innerhalb der Familie?

Daher möchte ich dich dazu einladen, diese Zeit als Chance wahrzunehmen. Eine Chance, zu entschleunigen, aus dem Hamsterrad auszusteigen, bewusster und achtsamer mit dir, deiner Familie und dem Leben umzugehen.

Jetzt müssen wir nicht allen Verpflichtungen nachgehen, müssen nicht immer hetzen und uns stressen… .jetzt dürfen wir einfach einmal SEIN.

Es ist einerseits wichtig, dass du deinen Geist mit der richtigen Nahrung fütterst. Denn du darfst verstehen, unsere Gedanken beeinflussen unsere Gefühle und diese wiederum unser Leben, denn Gedanken sind im Kopf, Gefühle im Körper. Wie innen so außen und alles spiegelt sich in deiner Realität wieder.

Das heißt aber nicht, dass du keine negativen Gedanken mehr denken sollst. Ganz im Gegenteil, alle Gedanken, alle Gefühle dürfen sein. Aber du bist nicht deine Gedanken und bist selbst dafür verantwortlich, dass du deine Gedanken hinterfragst und neu sortiertest und zwar so, dass sie für dich arbeiten.

Durch unsere Kinder wird auch unser inneres Kind getriggert . Unser inneres Kind ist eine Metapher für unsere inneren Prägungen, die wir in unserer Kindheit erfahren haben und die sich in uns einprägten…..sie beeinflussen unser Leben, meistens unbewusst.

Daher ist es jetzt wichtig, den Blick nach Innen zu wenden. Glaubenssätze hinterfragen,Gedanken beobachten, für dein Inneres Wohl sorgen…..psychisch gesehen und auch bzgl gesunder, guter Ernährung. Achtsam und bewusst also auch auf deine Körperwahrnehmungen achten. Was brauchst du, was tut dir und deinem Körper gut?

Du hast es in der Hand, und bist selbst für dein Leben verantwortlich…denn du – nur DU bist der Schöpfer deines Lebens.

Ein paar nützliche Methoden, möchte ich dir noch mitgeben:

  • führe ein Dankbarkeitstagebuch (Schreibe dabei jeden Tag drei Dinge auf, für die du dankbar bist)
  • schreibe deine Gedanken nieder….das schafft Klarheit
  • folge meinem Blog und Meinem Instagram Kanal für tägliche Inspiration
  • komme zu mir via Online Coaching
  • Meditiere bzw mache Atemübungen (Meditation findest du auf meinem Blog)
  • versuche auch die Sichtweise zu ändern bzw. die Sichtweise deines Partners oder deine Kinder zu verstehen

Ich wünsche dir alles Liebe und Gesundheit.

„Das Leben geschieht einfach so….nicht“

Eine sehr provokante Aussage. Aber es ist Tatsache.

Wir sind selbst dafür verantwortlich, wie wir unser Leben leben und wie unser Leben verläuft.

Das Leben geschieht aber einfach so, wenn wir nicht in die Verantwortung gehen und keine Entscheidung treffen. Wenn wir auf Autopilot schalten, uns in die Opferrolle begeben und nicht unserer Intuition folgen.

Gewisse Umstände, Menschen, Krankheiten entstehen bzw. sind nicht ohne Grund in unserem Leben.

„Man kann das Leben nur rückwärts verstehen, muss es aber vorwärts leben.“

Vieles kann man nicht verstehen, vor allem wenn Schicksalsschläge passieren. Und man muss auch nicht immer alles verstehen. Aber man darf hinschauen und darf für sich selbst erkennen, ob man etwas daraus mitnehmen und lernen kann.

Frage dich nicht „Warum passiert mir das?“, sondern frage dich „Was möchte mir das Leben sagen, bzw. was kann ich daraus lernen“.

Wir Menschen denken ca. 60.000 Gedanken pro Tag. Und mehr als 2/3 dieser Gedanken sind unbewusst. Das bedeutet, dass wir den grössten Teil unseres Lebens, des Tages, unbewusst dahin leben.

Wir haben sehr viel in unserem Unterbewusstsein abgespeichert. Vieles davon entstand in unserer Kindheit. Wir haben Prägungen und Erlebnisse als auch Erfahrungen in uns abgespeichert. Und diese – vor allem die negativen Abspeicherungen – blockieren uns und machen unser Leben schwerer als es sein müsste.

„Wer wärst du, wenn du keine Angst vorm Leben hättest?“

Um in diesem Zustand zu leben, wäre es wichtig, die Glaubensmuster in uns zu erkennen, zu hinterfragen und aufzulösen.

Was sind Glaubensmuster/Glaubenssätze?

Glaubenssätze sind Gedanken, die wir für wahr halten. Es sind innere Überzeugungen, die sich in uns eingeprägt haben und die wir nicht (mehr) hinterfragen.

Typische Glaubenssätze können sein:

  • Ich kann das nicht gut genug.
  • Die Schule ist der Ernst des Lebens.
  • Ich darf nicht auffallen, um dazuzugehören.
  • Ein Kind muss lernen, alleine einzuschlafen.
  • Mit dem Essen spielt man nicht.
  • Ich muss etwas leisten, um geliebt und anerkannt zu werden.
  • Ich bin nicht gut genug.
  • Wenn ich schlank bin, bin ich schön.
  • Ich werde mich sicherlich anstecken.

Diese Liste würde sich ewig weiterführen lassen. Sie stecken tief in uns und bestimmen über die Art wie wir denken, bewerten, beurteilen und fühlen. Und im Endeffekt wie wir leben.

Wichtig ist es hier zuerst, dass man den Glaubenssatz erkennt. Das ist oft gar nicht einfach. Aber allein durch die Bewusstwerdung eines Glaubensmusters, kann sich schon so einiges lösen.

Ich arbeite sehr gerne mit Glaubenssätzen und kann auch dir helfen, deine blockierenden negativen Glaubenssätze zu erkennen.

Wenn man dies erkannt hat, wäre es hilfreich, diese zu notieren und zu hinterfragen, ob diese wirklich stimmen und d(ein)er Realität entsprechen.

Ich arbeite auch hier gerne mit verschiedenen Mentaltechniken und ganz entscheidend ist es, diesen Glaubenssatz zu verändern. Sogenannte Affirmationen (positive Sätze) sollen hier benutzt werden, um eine neue Wahrnehmung herzustellen.

Glaubenssätze sollten jedoch so umformuliert werden, sodass sich diese für dich stimmig anfühlen und du damit in Resonanz gehst.

Es bringt nichts, wenn du den Glaubenssatz „Ich bin nicht gut genug“, umwandelst in „Ich bin gut genug“…..das würde nicht ausreichen, damit du auch in das Gefühl gehst.

Denn wie überall ist es auch hier wichtig, zu fühlen. Wie fühlt sich die Affirmation für dich an. Nur wenn es für dich stimmig ist und du dies fühlen kannst, kannst du es auch verinnerlichen und abspeichern.

Schreibe dir dann am besten deine Affirmation auf einen Zettel oder speichere ihn in dein Handy und positioniere diesen an einem Platz, wo du mehrmals täglich vorbeikommst, um ihn zu lesen….immer und immer wieder….solange bis er in dir verankert ist.

„Ich bin – so wie ich bin – einzigartig und deshalb besonders.“

„Die Schule darf Spass machen und das Lernen fällt mir leicht.“

„Mein Körper ist ein Wunder und ich bin dankbar, gesund zu sein.“

„Ich habe ein starkes Immunsystem, für das ich viel tue und es stärkt mich jeden Tag.“

„Ich habe soviel in meinem Leben geschafft und ich schaffe noch viel mehr.“

„Wenn mein Kind mich in der Nacht braucht zum Kuscheln bin ich da. Denn ich entscheide und trage die Verantwortung für meine Familie.“

Wenn du Hilfe brauchst, oder merkst, du kommst nicht ran, an deine Blockade, dann melde dich bei mir.

Oft ist es schwer einzufühlen und den Glaubenssatz zu erforschen, da er so tief in uns abgespeichert ist, dass wir oft gar nicht merken, dass diese Wahrheit über unser Leben bestimmt.