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Intuition – Essen nach Bauchgefühl?

„Intuitiv essen, auf den eigenen Körper zu hören, ist die beste Diät der Welt.“

Wie ich in meinem letzten Blogartikel erwähnt habe, möchte ich nun näher darauf eingehen, was Intuition bedeutet bzw. das Spüren in den eigenen Körper.

Die Körperintelligenz bzw. Intuition zu beschreiben ist eigentlich sehr schwierig, da es ein Gespür bzw. ein Gefühl ist. Die Intuition ist nicht ausschließlich im Kopf, dieser ist zu rational. Sie ist auch nicht nur im Herz, dies wäre zu emotional. Die Intuition liegt genau dazwischen, es ist wie eine Art Eingebung, was man nicht beschreiben, sondern nur wahrnehmen und spüren kann.

Wichtig zu verstehen wäre noch, dass Intuition im Vertrauen entsteht. Sobald wir kopfmässig in Angstgefühlen stecken, haben wir keinen Zugriff mehr auf unsere „Eingebung“.

Im Mentaltraining geht man davon aus, dass Körper und Geist eine Einheit bilden. In seiner Mitte zu sein heißt, sich nicht von äußeren Einflüssen aus der Ruhe bringen zu lassen, negative Gefühle annehmen und akzeptieren, zentriert und stabil bei sich selbst zu bleiben. Wir Menschen sind meistens im Kopf präsent, legen unsere Aufmerksamkeit ins Denken und nicht in unseren Körper. Um wirklich spüren zu können, sollte alle Aufmerksamkeit auf den Körper gerichtet sein, dass wir mit und durch ihn leben – Körper, Seele und Geist sind eins. Wir konzentrieren uns jedoch zu sehr auf den Kopf, während der Kontakt zum Körper vernachlässigt wird.

Intuitiv zu essen, auf die Intelligenz des Körpers zu vertrauen, wäre die Lösung und ist eigentlich angeboren. Stellen Sie sich kleine Kinder vor, die wissen genau wann sie hungrig sind und hören auf wenn sie satt sind.

Was also wirklich zählt, um einen gesunden Körper zu erhalten, sein persönliches Wohlfühlgewicht zu erreichen und dabei trotzdem geniessen zu können, ist, seinem Körper zu vertrauen und mit ihm in Verbindung zu stehen. Unser Körper regelt alle unsere Organe und Stoffwechselvorgänge und er weiß am besten Bescheid, was er benötigt. Durch diverse Diäten und Verzichte haben wir schlichtweg verlernt auf unseren Körper zu hören, unserer Intuition zu folgen.

Wir arbeiten ständig gegen unseren Körper, lassen uns von unserem Verstand leiten und reagieren nicht mehr auf unsere Körpersignale, was in unzähligen Krankheiten oder Unwohlsein endet.

„Die Intuition ist ein göttliches Geschenk, der denkende Verstand ein treuer Diener. Es ist paradox, dass wir heutzutage angefangen haben, den Diener zu verehren und die göttliche Gabe zu entweihen.“ (Albert Einstein)

Wie schafft man es nun wieder ins Vertrauen zu kommen und unsere Intuition wieder mehr zu hören und zu spüren.

Abgesehen davon, dass es ein Weg ist und nicht von heute auf morgen geschieht, muss uns bewusst sein, dass es ein Arbeiten mit dem Unterbewusstsein ist. Ich möchte jedoch 4 Grundsätze vorstellen, die Ihnen gleich mal helfen werden, intuitiver zu essen:

Essen wenn man körperlich hungrig ist.

Wieviele Menschen essen aufgrund von körperlichem Hunger? Wissen die Menschen überhaupt noch, wie sich körperlicher Hunger anfühlt? Wir sind doch permanent am naschen und stressbedingt essen wir zwischendurch und merken gar nicht mehr, was körperlicher Hunger bedeutet.

Bei jedem fühlt sich körperlicher Hunger anders an. Signale dafür können sein, dass der Magen knurrt, ein leichtes Ziehen in der Magengegend, Konzentrationsmangel, Gereiztheit, Kopfweh. Wenn wir also diese Anzeichen verspüren, sollten wir unbedingt essen, denn unser Körper zeigt uns mit diesen Signalen deutlich, dass er Brennstoff, Nahrungsmittel benötigt.

Essen was man gerne möchte und nicht was man glaubt, essen zu müssen.

Wie oft passiert es, dass wir lieber Pasta zu Mittag essen möchten, dann aber doch lieber zu Salat greifen. In der heutigen Gesellschaft wird einem soviel eingeredet, vor allem was man essen sollte und was nicht. Die ganzen Verbote und Regeln sorgen jedoch dafür, dass wir nicht mehr in unseren Körper hineinspüren, was er nun wirklich braucht, was dieser gerade möchte. Nur in dem wir unser Körper genau das geben, was er braucht, ohne Verzichte, sind auch keine Heißhungerattacken mehr von Nöten, da unser Körper mit allem versorgt ist.

Langsam, bewusst und voller Achtsamkeit essen.

Langsam essen, bewusst essen und mit voller Achtsamkeit das Essen zelebrieren. Das bedeutet auch, nicht nebenbei fernsehen oder telefonieren, Zeitung lesen oder anders abgelenkt sein. Volle Präsenz beim Essen. Durch das langsame und bewusste Essen nehmen wir die Speisen mit allen Sinnen wahr und werden vollkommen befriedigt. Wenn wir bewusst essen, wird das Essen wirklich nur schmecken, wenn wir körperlich hungrig sind und andererseits werden wir eher spüren wenn wir satt sind, damit ist dieser Grundsatz eigentlich der Wichtigste.

Aufhören zu essen, wenn man angenehm gesättigt ist.

Viele Menschen können nicht aufhören, sofern der Teller noch nicht leer ist oder weil es einfach so gut schmeckt. Wenn wir jedoch bewusst essen, spüren wir eher die Sättigung, dieses angenehme Gefühl im Brustbereich oder auch in der Magengegend. Wenn wir nebenbei essen, nehmen wir das Essen nicht bewusst wahr, die Befriedigung fehlt und wir spüren auch nicht, wann wir satt sind und essen automatisch in der Regel über unseren Hunger hinaus.

Unser innerer Wegweiser, unsere Intuition, wird uns dabei helfen, zu essen, wann wir körperlich hungrig sind, in dem wir in unseren Körper hineingehören und bewusst auf die Signale achten. Weiters werden wir bewusst die Speisen wählen, wo unsere Intuition uns zu verstehen gibt, auf welche Lebensmittel wir gerade Hunger haben. Intuitives Essen bedeutet nämlich auch Freiheit und Genuss und durch das achtsame Essen merken wir intuitiv die nächsten Anzeichen, unsere Sättigungsgefühle.

Da die Intuition im Unterbewusstsein liegt, ist es hier ratsam, mittels mentalem Training, wieder einzutauchen und mehr und mehr Gespür dafür zu bekommen.

Wenn wir unseren Körper wieder besser kennen lernen und uns auf seine Signale verlassen, dann brauchen wir keine Disziplin oder ungesunde Essgewohnheiten. Wir brauchen keine Regeln und kein Wissen über „gesund“ und „ungesund“. Es hat mit Stress und Anstrengung nichts mehr zu tun, sondern geht einfach, mit Spass und Leichtigkeit.

Hervorgehoben

Gesunde Ernährung und Wohlfühlgewicht

Alles eine Sache der Einstellung

Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil in unserem Leben. Gesunde und ausgewogene Ernährung ist verantwortlich für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden, daher müssen wir unserem Körper mit notwendigen Nährstoffen versorgen. Warum wir zu welchen Nahrungsmittel greifen und wann wir diese essen, das alles hängt von verschiedenen Faktoren ab. Lebenswichtige Nährstoffe, die unser Körper benötigt (Kohlenhydrate, Eiweiß, Fette, Vitamine, Mineralstoffe) liefern uns Energie und halten uns gesund und fit, gleichzeitig werden abgebaute und ausgeschiedene Stoffe ausgeglichen.

Ich möchte hier jedoch nicht nur erwähnen, was alles gesund und ungesund ist, sondern ich möchte vor allem betonen, wie wichtig unser Essverhalten für ein gesundes, glückliches Leben ist. Es war jedoch noch nie so schwierig zu wissen, was unser Körper in welcher Menge benötigt, da es zu viele Ernährungsformen und Ernährungsratgeber gibt, die nicht widersprüchlicher sein könnten. Wir leben in einer Überflussgesellschaft und es kursieren ebenso viele Ernährungsformen, Diäten und Ratgeber. Viele Menschen haben sich daher schon oft verlaufen in diesem „Dschungel“ und haben ihre Verbindung zum Körper verloren.

Sich gesund zu ernähren und sein Wohlfühlgewicht zu erreichen oder zu halten ist Einstellungssache. Was bedeutet das? Worauf wir unseren Fokus lenken, bzw. von dem wir überzeugt sind, das wird sich in unserem Leben entfalten. Daher ist es wichtig, zu verstehen, dass Bewusstsein und Unterbewusstsein eine grosse Rolle in unserem Leben spielen und wie wir damit umgehen können, lehrt uns das Mentaltraining. (Wer noch nicht den Blog über Mentaltraining gelesen hat, dem lade ich dazu herzlich ein :))

Diäten funktionieren nicht auf lange Sicht gesehen. Laut Statistiken bringen 80 – 90 % aller Programme zur Gewichtsreduktion keinen Erfolg. Diäten beeinflussen den Gehirnstoffwechsel negativ und können uns in depressive Stimmung versetzen. Jegliche Verbote oder Verzichte steigern nur das Verlangen dieser „verbotenen Frucht“, was wiederum zu Heißhungerattacken führt. Es ist ein Teufelskreis, den die Werbung und alle Diätprogramme und Schlankheitspillen unterstützen, um damit Profit zu schlagen.

Was wirklich zählt, um einen gesunden Körper zu erhalten, sein persönliches Wohlfühlgewicht zu erreichen und dabei trotzdem geniessen zu können, ist, seinem Körper zu vertrauen und mit ihm in Verbindung zu stehen. Mit dem Körper zusammen zu arbeiten und nicht gegen ihn, wäre der Schlüssel zum Erfolg. Unser Körper regelt alle unsere Organe und Stoffwechselvorgänge und er weiß am besten Bescheid, was er benötigt. Durch diverse Diäten und Verzichte haben wir schlichtweg verlernt auf unseren Körper zu hören, unserer Intuition zu folgen. Stellen Sie sich kleine Kinder vor, die wissen genau, wann sie Hunger haben und wann sie satt sind, zumindest solange, bis wir sie manipulieren.

Wir Menschen haben ein genetisches Idealgewicht, unser Wohlfühlgewicht. Dies ist nicht bei jedem gleich und lässt sich nicht verallgemeinern. Normalerweise liegt es im unteren Normalgewichtsbereich und ist das Gewicht, welches individuell für uns gesund und richtig ist. Kein Körper will übergewichtig sein oder zu dünn, das wäre nicht gesund. Wenn wir wieder unserem Körper vertrauen, ihm das geben, was er braucht, wird unser Körper automatisch überschüssiges Fett abbauen und zurück zu seinem Wohlfühlgewicht gelangen.

Viele von uns stellen sich jeden Tag oder mehrmals die Woche auf die Waage und alleine diese Zahl auf der Waage beeinflusst den ganzen Gefühlshaushalt und macht uns entweder glücklich oder depressiv. Abgesehen davon, dass es normal ist, Gewichtsschwankungen ausgesetzt zu sein, lassen wir uns von diesem elektrischen Gerät manipulieren. Wenn Menschen darunter leiden, möchte ich dazu raten, die Waage zu verbannen. Lassen wir uns nicht von Zahlen unser Körpergefühl nehmen. Durch unser Gewicht, welches wir auf diesem Gerät ablesen, verlieren wir den Kontakt zu uns und unserem Körperwahrnehmungsgefühl. Denn in diesen Fällen fängt schon wieder unser Verstand an zu denken und unser altes Ernährungssystem mit Regeln und Verboten wird wieder in Gang gebracht.

Hören wir in unseren Körper und nehmen wir diesen wahr. Wie fühlt er sich an, wie fühlen wir uns und wir sollten uns liebevoll im Spiegel beobachten. Das mentale Training kann hierbei helfen, wieder dieses Vertrauen zurück zu erlangen.

In meinen nächsten Blogartikel möchte ich näher auf das Thema eingehen, wie es uns konkret gelingt, auf unseren Körper zu hören und ihm zu geben was er braucht und vor allem was Intuition für uns bedeutet.

Zum Abschluss möchte ich gerne noch eine schöne Affirmation (positive Aussage/Satz) teilen, die man gerne für sich wiederholen kann, um es zu verinnerlichen.

„Viel wichtiger als abzunehmen, ist es, dir selbst das zu geben, was du wirklich brauchst: Liebe, Anerkennung, Geborgenheit, Zuneigung. Wenn du deiner Seele all die Nahrung gibst, die sie benötigt, wirst du sehr rasch dein ganz persönliches Wohlfühlgewicht erreichen.“

Dein SEIN genussvoll lieben lernen (Workshop)

Wir werden in einer Gruppe von maximal 3 Teilnehmer und mir eine ganz persönliche Transformation erleben.

Mit Meditationen, Übungen und tiefgründigen Gesprächen werden wir das Thema der Selbstliebe für dich neu definieren und verankern.

Mein Wissen, meine Erfahrung und die gesamte Energie werden wir an diesem Tag fliessen lassen.

Zum Abschluss werden wir noch die Natur miteinbeziehen in einem gemeinsamen Walk & Talk.

Also sei mit dabei und melde dich gerne an.

Preis pro Teilnehmerin € 120,00

Sei dir über dich SELBST BEWUSST

Es bringt nichts wenn du weg läufst, denn sich selbst nimmt man immer mit.

Iris Holzer Mentalwerkstatt

Du glaubst, du musst äusserlich anders aussehen?

Schlanker, andere Haare: kürzer oder andere Haarfarbe?

Neue Kleidung?

Vielleicht auch ein neuer Wohnort, Haus, Wohnungswechsel?

Egal was, wenn du innerlich nicht glücklich und mit dir im Einklang bist, dann ändert alles im Aussen nichts.

Langfristig gesehen. Kurzfristig wirst du über gewisse Dinge oder Situationen glücklich sein, aber – wie gesagt – nicht auf Dauer.

Du kennst sicher diese Aussage: „du kannst am schönsten Strand der Welt sitzen und dennoch unglücklich sein.“

Warum ist das so?

Weil Glück immer im Inneren passiert. Von Innen nach aussen.

Eigentlich ist das eine sehr freudvolle Nachricht. Denn das bedeutet, dass dein Glück nicht von äusseren Dingen oder Situationen abhängig ist.

Alles beginnt bei dir. 

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Daher versuche dich kennen zu lernen, den Weg zu dir zu finden und erkenne deine Ängste, Blockaden, Zweifel ….

Finde deine Glaubensmuster, deine Überzeugungen und gehe den Weg der Heilung und befreie dich von deinen Fesseln.

Du erschaffst jeden Tag …ob es dir bewusst ist oder nicht.

Im Mentaltraining geht man davon aus, dass man nicht nicht denken kann. 

Das bedeutet, dass wir immer Gefühle entstehen lassen, die Entscheidungen und Handlungen nach sich ziehen – ob du das bewusst machst oder nicht.

Denn auch wenn du dich nicht entscheidest, ist das eine Entscheidung. Weisst du was ich meine?

Wenn wir uns ständig vergleichen, wenn wir ständig in der Opferrolle verharren, wenn wir ständig an dem Gefühl und Gedanken festhalten „nicht gut genug zu sein“, dann wird unser Leben aus dieser Überzeugung heraus, stattfinden.

Was wiederum bedeutet, dass wenn du innerlich mit dir selbst „arbeitest“, lösungsorientierte positive Gedanken denkst, du ganz anders sein und leben wirst und auch im Aussen wird durch diese Energie ganz vieles – anders – möglich sein

Was natürlich nicht bedeutet, jeden Tag immer nur Positiv zu denken, aber es geht darum, nicht in der Negativtät (wenn mal etwas nicht so gut läuft) stecken zu bleiben. 

Bezogen auf deinen Körper und auf dich bedeutet das, dass so wie du dich selbst siehst, wie du mit dir spricht und wie du glaubst, zu sein, hat Auswirkungen auf deine Gefühle und dein Leben.

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Schwarz/weiss denken – Je bunter, desto besser

Viele Menschen sind in diesem Schwarz/weiss denken gefangen. 

Entweder / oder.

Entweder ich hungere oder ich werde dick.

Entweder ich esse gar nichts oder zuviel.

Entweder ich lasse alle Kohlenhydrate weg oder ich nehme zuviel zu mir.

Entweder ich kontrolliere alles, sonst bin ich hilflos dem Leben ausgeliefert.

Aber dazwischen gibt es halt soviel mehr.

Du wirst nicht gleich dick wenn du nicht hungerst oder eine Diät machst. Ernähre dich bewusst wie du es brauchst und dir wird es gut gehen, dein Körper wird dir dein Wohlfühlgewicht schenken.

Wenn du gar nichts isst, hast du keine Energie, und dann wirst du irgendwann vielleicht Heisshunger bekommen. Wenn du aber soviel isst wie du brauchst, bist du gesättigt.

Wenn du weniger Kohlenhydrate zu dir nehmen willst, weil es dir dann besser geht, gut, aber du brauchst dennoch Kohlenhydrate, weil diese ein wichtiger Bestandteil sind und für unsere Energie verantwortlich sind (auch fürs Gehirn sehr wichtig und Hormone) aber du darfst Kohlenhydrate wählen, die für dich gut und gesund sind.

Hast du dich bei den obigen Fragen ertappt, bei deinen eingeschränkten Überzeugungen?

All diese Wenn dann, bzw. entweder Oder Formulieren basieren auf Unsicherheit/Zweifel und Angst. Und darum brauchen wir wieder Kontrolle. 

Eine gewisse Kontrolle (wie in einigen Posts erwähnt) ist ja okay, aber wenn du dich mehr öffnest und loslässt, dann wirst du eine Leichtigkeit verspüren und das Leben wird dir immer antworten. Du kannst gar nicht hilflos sein.

Du hast immer die Wahl. Alles ist möglich. Alles liegt in deinem Verantwortungsbereich.

Übernimm Verantwortung und lebe.

Und das musst du nicht alleine ….denn am Anfang braucht man hier Unterstützung und zwar ist es hilfreich, Unterstützung von jemanden zu bekommen, der nicht nur Wissen hat, sondern auch Erfahrung und diesen Weg selbst gegangen ist und auch immer noch geht.

Lass es laufen, wo es bergauf ging, gehts auch wieder bergab

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Rückfälle/Rückschläge wird es immer wieder geben. Aber was machst du daraus?  Das ist die entscheidende Frage bzw. Antwort.

Wir leben in einer Welt der Polarität. Alles hat zwei Seiten. Das bedeutet, wenn es für dich lange gut gelaufen ist, es ging bei dir steil den Berg hinauf, egal in welchem Bereich, dann kann es durchaus passieren, dass es irgendwo in deinem Leben auch mal etwas bergab gehen wird. 

Ist das schlimm? Momentan und je nach Situation kann es kurzfristig schlimm sein.

Aber  die Betonung liegt auf kurzfristig. Denn auch wenn du unten bist, wird es auch wieder bergauf gehen.

Aber es liegt an dir. Deiner Bewertung, deinen Gedanken, deine Sichtweise und somit Gefühlen.

Alles im Leben dient uns, uns zu erfahren. Alles im Leben hat seine Bedeutung.

Wenn du in deiner Ernährungsweise/Genesung  einen Rückfall hast, dann sei dir dessen bewusst. Reflektiere, spür hin, erkenne und lerne daraus. Für dich.

Und dann geh deinen Weg weiter.

Was haben Gefühle mit Essen/Diät/Essstörung zu tun?

Ich möchte dir heute gerne etwas verraten:

Weisst du, um was es wirklich immer geht: um Gefühle. Um ein bestimmtes Gefühl. Egal wann, wie und wo…es geht immer um das Empfinden.

Beziehungen, Essen, Familie, Beruf, Hobbys, Freundschaften, Abenteuer, …..

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Hinter all dem steckt ein gewisses Gefühl zu empfinden: Freude, Begeisterung, Liebe, Zufriedenheit, Sicherheit, Leichtigkeit, Glück….

Wenn wir uns zB das Thema Beziehungen ansehen. Warum geht man in Beziehung, weil man jemanden gern hat/liebt, weil man zusammen sich wohl fühlt, weil man miteinander etwas erleben möchte, weil man dadurch glücklich ist. Gefühl von Liebe und Glück sind hier ganz präsent. Wenn man in einer Beziehung nicht mehr glücklich ist, streitet etc, dann kommen Gefühle wie Traurigkeit, Einsamkeit, Angst, Unsicherheit, Wut, Enttäuschung etc….

Warum geht man einem bestimmten Beruf nach? Weil man sich für etwas interessiert und diese Tätigkeit gerne ausübt, es macht Freude und gibt Zufriedenheit.

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Wenn wir essen, dann sind Gefühle von Hunger, Genuss und Sättigung präsent. 

Wenn wir uns das Leben im Gesamten ansehen, geht es darum es zu erfahren, zu leben, zu fühlen.

Unsere Seele drückt sich über unseren Körper mit Gefühlen aus – die Intuition ist die Stimme der Seele. 

………………………..

Es gibt zwei Grundgefühle (und unter diesen liegen dann alle anderen Gefühle) und zwar sind das:

LIEBE UND ANGST

Du kannst dich aber entscheiden, welches Gefühl du einlädst, an welchem du festhält ….

Was du aber dazu brauchst ist, dass du dir darüber bewusst bist. Denn mehr als die Hälfte aller Menschen leben auf Autopilot und gehen unbewusst durchs Leben.

Wenn du dir aber selbst bewusst bist , dann kannst du deine Gedanken und somit Gefühle beobachten, reflektieren und dann bewusst wählen.

Du darfst dich von niedrig schwingenden Gefühlen wie Traurigkeit, Eifersucht, Wut, Verlustangst etc lösen.

Denn wenn du die oben genannten Gefühle immer wieder „lebst“, dann lebst du im Mangel an Liebe und das wird dir dann im Aussen auch immer wieder gespiegelt werden.

………………………

Wenn sich etwas in deinem Leben nicht gut anfühlt, dann darfst du hier tiefer blicken. Denn hier dürfte etwas nicht in Balance sein. 

Wenn du etwas schlimmes erfahren oder Erfahrungen gemacht hast, die nicht schön waren, dann sind das oft Prägungen, die uns unser gesamtes Leben begleiten (wenn wir dies nicht bewusst aufarbeiten), und dann werden wir die damit verbundenen Gefühle immer wieder in bestimmten Situationen fühlen. Das sind diese Trigger dann im Aussen, diese Spiegelbilder, die uns auf etwas hinweisen möchten.

Also sieh dir doch mal dein Leben an, welche Gefühle sind am meisten vorhanden? Welche Gefühle möchtest du gerne öfter fühlen? Und warum kannst du diese nicht öfter fühlen?

…………………………………………….

Über Gefühle könnte ich stundenlang schreiben. Denn es ist das, was unser Leben ausmacht. Wir erfahren das Leben durch Gefühle. Wir sind nicht hier um etwas zu entdecken, sondern zu erschaffen und zu erfahren.

Wenn wir etwas fühlen, das sich nicht gut anfühlt, sondern belastend, dann ist es oftmals so, dass wir es nicht „aufarbeiten“, dahinter blicken und schauen, welche Gefühle ich sonst brauche, und was es dazu braucht, dass diese Gefühle in mir sind, sondern wir ignorieren dies, drücken es weg, lenken uns ab und kompensieren es – mit etwas ganz anderem – dem ESSEN.

Wir essen dann, um uns durch die Süsse oder generell das Essen besser zu fühlen, gesättigt, die innere Leere zu füllen. Aber ein Gefühl von Sicherheit, Liebe, Glück kann man nicht mit essen fühlen.

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…………..      

Essen brauchen wir dann, wenn wir Körpergefühle von Hunger verspüren. Dann werden wir mit Essen gesättigt. 

Wenn wir aber Liebe, Sicherheit, Glück, Freude etc fühlen möchten, dann wird uns das Essen nicht „helfen“.

Stell dir doch mal die Frage, wie oft du schon gegessen hast, obwohl du gar keinen Hunger hattest?

Frage dich lieber, was du wirklich brauchst bzw. Was du gerne jetzt in dir fühlen möchtest.

……………………………………………

Wir tragen alle ein unglaublich grosses Geschenk in uns, unsere Intuition.

Sie leitet uns und verhilft uns zu einem erfüllten Leben.

Leider halten wir uns oftmals klein, trauen uns zu wenig zu, sind verunsichert und voller Ängste.

Wenn du erkennst, dass du entscheiden kannst, wie dein Leben verläuft, dann kannst du beginnen, dein Leben zu erschaffen.

Dann brauchst du das Essen nicht mehr als Kompensation für ein Gefühl. 

Du brauchst die Essstörung nicht mehr, als Schutz.

Für mich war wichtig, zu verstehen, warum ich sie als Schutz gebraucht habe. Was sie mir „gegeben“ hat, lernte mich kennen und nicht nur was ich erfahren habe über mich. Sondern was mich ausmacht. Körper Geist und Seele …mich zu spüren, zu erkennen wer ich bin ohne all den Glaubenssätzen und Schichten…..damit ich loslassen konnte ….

Warum brauchst du noch Kompensationen oder Schutzstrategien?

Finde es gemeinsam mit mir heraus, um loslassen zu können…..

Es heisst ja immer, dass wir nichts über das Essen kompensieren sollen und wenn es uns nicht gut geht, dann sollen wir nicht essen um bessere Gefühle zu bekommen – abgesehen davon, dass wir vielleicht Hunger haben.

Du solltest nicht essen, damit du dich besser fühlst, aber du darfst essen, und dich dabei und danach besser fühlen. Achtsam essen, bewusst geniessen und auch nach dem Essen achtsam in den Körper spüren, das ist das Wundervolle.

Ich weiss noch, es gab Zeiten in meinem Leben, wo ich Kalorien gezählt habe und wo ich Genuss nicht zugelassen habe. Und ganz ehrlich, der Genuss fehlte mir dann nicht nur beim eSsen, sondern auch im Leben.

Wie sehr geniesst du beim eSsen?

Tipps wenn du zu sehr im Kopf bist

Vergleiche mit anderen kann dir kein ernsthaftes Ergebnis liefern, da wir alle einzigartig sind.

Und doch tun wir es immer wieder. Wir vergleichen…..

Aber es ist menschlich. Denn wir wollen dazugehören. 

Aber ich möchte dir heute einfach ins Bewusstsein rufen, dass das gar nichts bringt. Ich weiss, du weisst das. Aber fühlst du das auch und bist tief davon überzeugt? Ich denke nicht.

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Und wieder geht es um die Selbstliebe. Denn wenn wir uns selbst lieben, akzeptieren, annehmen und uns selbst wertschätzen, dann machen uns jegliche Vergleiche keinen Druck mehr. 

Leider ist das aber bei den wenigsten der Fall. Wir sehen andere Bilder – zu Zeiten von Social Media noch vermehrt – und beginnen zu vergleichen. 

Die ist viel schöner, schlanker, erfolgreicher, glücklicher, erfüllter, eine bessere Mama, kocht besser etc….die Liste liesse sich jetzt fortsetzen.

Wir sehen immer in anderen, was sie nicht alles besser können, da wir ja auch genau darauf den Fokus richten (unbewusst).

Aber ich sage dir etwas: du brauchst dich nicht vergleichen, aber du darfst dir etwas „abschauen“. Man kann viel von anderen Lernen, wenn man diese nicht als Konkurrent sondern als Inspiration siehst. 

Du bist einzigartig!

Das erkennt man auch, da jeder ein anderes Leben führt, eine andere Realität lebt und mit anderen Herausforderungen umgehen lernen muss.

Jedes Hindernis, das uns in den Weg gelegt wird, ist überwindbar.

Oftmals stehen wir vor Hürden und Herausforderungen, die sich gefühlt so gross und schwer anfühlen, dass wir glauben, diese nicht überwinden zu können. 

Ängste, Zweifel, Sorgen, Unsicherheiten werden so gross, dass diese uns oft überfordern und wir diese auch nicht aushalten – zumindest sind das unsere Überzeugungen.

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Wir versuchen, diese Gefühle weg zu „tauchen“, möchten diese verdrängen und kompensieren alles, nur um nicht zu fühlen.

Ich möchte dir an dieser Stelle Mut machen, dass du alle Herausforderungen, die du zu bewältigen hast, auch schaffen wirst. 

Du bekommst keine Aufgabe, die du nicht meistern kannst. Du bekommst Aufgaben, die du schaffst, du etwas dazulernst, wächst und reifer wirst.

Genauso wie du alle Gefühle auch aushalten wirst. Gefühle gehören zu uns und unserem Leben. Wir sind hier, um dies alles erfahren zu dürfen. Also sei neugierig darauf und fühle wirklich hin.

Dadurch lässt du den Gefühlen Raum und sie können auch wieder gehen. Ausserdem bist du dann viel selbstbewusster und selbstsicherer, wenn du durch die Angst und durch die unangenehmen Gefühle gehst.

Oftmals sind wir aber zu sehr im Kopf und wollen alles kontrollieren.

Kontrolle

Wer kennt das nicht? Wir brauchen so oft diese Kontrolle. 

Warum wir diese Kontrolle brauchen? Weil uns Vertrauen fehlt. Vertrauen in uns, in andere und vor allem in das Leben.

Dadurch kontrollieren wir alles und das gibt uns Macht und vor allem Sicherheit. Gefühlte Sicherheit.

Gerade bei uns Frauen – im Bereich Ernährung und Körper/Figur – ein grosses Thema.

Wir glauben unsere Ernährung, unser Essen zu kontrollieren, indem wir Kalorien zählen, Low Carb, Low Fat, Ketogen, etc uns ernähren. 

Bzw. Kontrollieren wir unseren Körper, damit wir eine bestimmte Zahl auf der Waage sehen, einen bestimmte Körperform annehmen, dem Schönheitsideal entsprechen usw.

Viel zu oft rutschen wir von anfänglichen Diäten in eine Essstörung. Aber nicht nur jene, die abnehmen wollten und eine Diät beginnen, sondern auch viele, die glauben, durch kontrollierendes Verhalten, Sicherheit zu erhalten, Macht und dadurch das Gefühl: genug zu sein. 

Was wäre, wenn ich dir sage, dass diese Kontrolle reine Illusion ist? Das wirst du wahrscheinlich schon wissen. Aber du wirst es nicht fühlen und nicht wirklich annehmen wollen bzw. können.

Aber es ist so ….schau dir doch mal deine Ernährung und deinen Körper an. Hast du das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben? Fühlst du dich sicher? Fühlst du dich wohl?

Und wenn diese Antworten Nein lauten, dann spür hier mal nach.

Du darfst dich gut und gesund ernähren, aber es braucht keinen Druck und Zwang.

Du fühlst dich nicht wohl, möchtest abnehmen – das darfst du aber hier ganz wichtig: du darfst dich jetzt schon annehmen, weil du als Mensch und dieser Körper trotzdem gleich bleiben….Weisst du was ich meine?

Du bist in einer Essstörung gefangen? Ich denke nicht, dass es dir dabei gut geht. Aber du kannst nicht anders. Ich fühle dich, aber du darfst erkennen, dass die Essstörung nur ein Schutz für etwas war. Du darfst loslassen und wieder glücklich sein.

Du möchtest endlich unbeschwert geniessen können, ohne an Diäten zu denken? Dann darfst du dir und deinem Körper vertrauen. Du darfst geniessen – mit Leichtigkeit und dich endlich wert schätzen.

Und da ich weiss, dass das alles andere als leicht umzusetzen ist, bin ich für dich da. 

Ich kenne diese Situationen, ich weiss mittlerweile so einiges und ich möchte dich durch meine Erfahrung und Wissen dabei begleiten, endlich wieder in deine Kraft zu kommen.

Gedanken essen wir mit – die Energie.

Ich möchte heute gerne mit dir etwas teilen.

Mittlerweile gibt es ja schon viele, die über Anti Diät, intuitives Essen und auch bzgl Recovery sprechen und inspirieren.

Aber natürlich, wenn jemand schon jahrelang Diäten macht, Kontrolle ausübt gegen sich selbst, in einer Essstörung steckt oder einfach unendlich viele Glaubensmuster diesbezüglich hat, dann ist es natürlich nicht so leicht. 

Was es aber meiner Meinung nach so schwierig macht, ist die Gesellschaft. Ich meine genau damit, dass man anerkannt und „gesehen“ wird, wenn man abnimmt und schlank ist. Dass man Bewunderung erhält, wenn man wenig isst, nach dem Motto, „wow du hast ja Disziplin“, oder dass man positives Feedback bekommt, wenn man sich jeden Tag im Fitnessstudio abstrampelt.

Versteh mich jetzt nicht falsch, ist ja alles toll, wenn du das FÜR dich machst. Es ist toll, wenn du dich damit besser fühlt, es dir gut geht, du dich wohl fühlst. Es ist toll, wenn du das alles FÜR dich machst.

Wenn du das jedoch nur machst, für andere, für das Aussen, dann wird es dir innerlich nicht gut gehen. 

Und das Schwierige dabei ist eben, wenn wir das machen und Anerkennung genau für das bekommen. Denn dann macht es uns das schwer, es loszulassen, denn wir alle wollen Anerkennung und Wertschätzung und „gesehen werden“.

Weisst du was ich meine?

Es ist paradox, wenn du Komplimente für das Abnehmen bekommst und du innerlich genau deswegen leidest. Dann sagt dir dein Verstand/Ego, dass du auf keinen Fall es anders machen sollst und es auch nicht kannst.

Darum möchte ich, dass du es dir heute ins Bewusstsein rufst. Was willst du wirklich – innerlich? Wie fühlst du dich? Was brauchst du? 

Und brauchst du die Anerkennung von aussen, über DEINEN körper??

Ernährung – was ist hier „normal“

Schliesse deine Augen und stell dir vor, dass das Leben voller Leichtigkeit ist. Und du voller innerer Erfüllung und Vertrauen lebst. 

Du isst das was dir schmeckt, du hörst auf deinen Körper und denkst nicht mehr darüber nach, sondern geniesst dein Essen und wenn du gesättigt bist, machst du das was dir im Leben Spass macht.

Da ist absolute Freiheit zu spüren, Genuss und Lebendigkeit.

Kannst du das spüren?

Ist es nicht schön so zu leben. Die meisten – gerade nach einer Essstörung – die bereits zugenommen haben, ev. Schon im Normalgewichtsbereich sind und auch wieder mehr essen, glauben auch bereits geheilt zu sein.

Nur zwischen „Heilung und vollständiger Heilung“ ist ein Unterschied – ihr kennt vielleicht den Begriff „Quasi Recovery“ ?

Solange du noch nicht ungezwungen essen kannst, Lebensmittel in gut und schlecht unterteilst, Sport machen „musst“ und ein schlechtes Gewissen beim Essen hast, bist du noch nicht geheilt und dein Verhalten ist immer noch essgestört.

Hat die Waage noch einen grossen Stellenwert und kommst auch nicht damit klar, wenn diese mehr anzeigt?

Vollständige Heilung gibt es, aber hier geht es um diese Freiheit ….die Freiheit zu spüren, dass Essen Essen ist und du es geniessen darfst, ohne darüber nachzudenken. 

So wie kleiner Kinder, die komplett intuitiv essen….

Also sei mal ehrlich zu dir selbst: glaubst du komplett geheilt zu sein bzw. Dich frei zu fühlen bezüglich dem Essen?

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass es einen grossen Unterschied macht, wie wir essen, was wir essen und wieviel.

Essen wir nämlich zu wenig und leben sehr restriktiv, dann wird unser Körper reagieren.

Er wird mehr Signale aussenden, die ev. Zu Heisshunger oder emotioanlem Essen führen.

Du wirst ständig an Essen denken.

Du wirst Lebensmittel in gut und schlecht unterteilen.

Dein Körper kommt in Disbalance und du hast dann nicht mehr das Gefühl ihm vertrauen zu können.

Du überlegst dir, wann du essen darfst.

Und und und…..

Das bedeutet, dass es einen grossen Unterschied macht und alleine durch dein Essverhalten eine Störung im Körpersystem ausgelöst werden kann.

Aber das, auch wenn wir wieder mehr und normal essen, dies auch einen Einfluss darauf hat und wir so mehr in die Heilung kommen können.

Aber wie weiter oben erwähnt, ist es wichtig, dass wir nicht glauben, wenn wir mehr essen, komplett geheilt zu sein. Es macht aber trotzdem einen Unterschied – auch für unsere mentale Gesundheit.

Nur dürfen wir dann nicht stehen bleiben und sagen: ja damit kann ich leben.

Sondern weiter zu gehen. Auch wenn die letzten Schritte zur kompletten Heilung oft noch sehr anstrengend sind.

Gerade in Bezug auf die Essstörung, habe ich viele wunderbare Rückmeldungen erhalten, die mithilfe von Bachblüten ihr Inneres gepflegt haben.

Viele meiner Kolleginnen arbeiten hier auch gerne mit ätherischen Ölen und da ich die Ausbildung zur Bachblütenenergetikerin gemacht habe und selbst bereits sehr viele wunderbare Mischungen zusammengestellt habe, möchte ich dir gerne ans Herz legen, damit du auch hier – wenn es sich für dich gut anfühlt – dich dafür öffnest, für diese Möglichkeit.

Es gibt 38 Blüten, die auf das Innere eine Wirkung, Schwingung erzielen, damit wir genau das wieder verstärkt fühlen und wahrnehmen, was wir gerne möchten, es aber unter vielen Schichten verdeckt ist (ganz simpel ausgedrückt)

Bachblüten können als Tropfen eingenommen werden oder auch als Spray, wenn man es sich auf das Kopfkissen sprüht, oder die Schläfen damit einreibt. 

Du findest in diversen Blogbeiträgen ganz detailliert beschrieben, was es mit Bachblüten auf sich hat und ich stelle dir auch deine ganz persönliche Mischung zusammen.

Auf dem Weg zur Heilung, kann es hier sehr hilfreich sein, dich mithilfe von Bachblüten unterstützen und tragen zu lassen.

Dein Verhalten hat nichts mit deinem Gewicht zu tun. Das heisst, ja natürlich kannst du auch mit Normalgewicht ein gestörtes Verhältnis zum Essen haben.

Ich glaube sogar, dass es sehr viele Frauen betrifft. Denn fast jede Frau hat bzw. Hatte schon einmal im Leben ein Thema mit Essen, Schlankheit, Abnehmen, Gewicht, Diät, etc….

Sei doch mal ehrlich zu dir selbst? Kennst du das nicht auch?

Oder isst du alles was dir schmeckt, ohne schlechtes Gewissen? 

Erwischt!

Ich sage ja nicht dass es falsch ist, auf die Ernährung zu achten. Ganz im Gegenteil. Aber es gibt einen Unterschied, ob man bewusst darauf achtet, oder ob man sich einschränkt und extrem über das Körperbild und die Ernährungsweise definiert.

Falls du 

Ständig über Essen nachdenkst

Kalorien zählst

Alles genau abwiegen musst

Nach einem Plan isst

Weil du Sport benutzt um schlank zu bleiben und nicht aus Spass

Wenn du dir ständig etwas verbietest 

Wenn du zuviel Regeln und Verbote hast

Wenn du ständig auf die Waage steigst und deine Stimmung davon abhängt

Wenn du ständig aus emotionalen Gründen isst

Wenn du dich ständig überisst, bis der Bauch drückt

Dann würde ich sagen, hat Essen einen sehr hohen Stellenwert bei dir.

Daher frage dich mal:

Möchtest du so weitermachen?

Möchtest du ständig so einschränken?

Möchtest du dich vom Essen so beeinflussen lassen?

Hast du nun deine Ernährungsweise unter die Lupe genommen?

Bist du zufrieden, so wie du isst?

Gibst du deinem Körper was er braucht?

Gibst du deiner Seele was sie braucht?

Warum wird soviel über Ernährung und Diäten, Schönheit, Schlankheit diskutiert und damit Geld gemacht?

Weil soviele Frauen in diesem Bereich zweifeln und verunsichert sind.

Weil soviele Frauen hier kompensieren können, da sie über den Körper doch eine gewisse Macht haben.

Leider geht sehr viel Energie verloren und die Lebensfreude, Genuss und Leichtigkeit.

Intuitiv leben – Intuitiv essen…..

Ein Leben im Zusammenspiel mit Körper Geist und Seele

Denn alle Bereiche gehören genährt.

Klingt doch grossartig oder?

Fühlt sich meine Ernährungsweise richtig an?

Wir haben ein natürliches Hunger- und Sättigungsgefühl. Wir alle sind individuell und einzigartig. Warum kann jemand anderer dir dann sagen, wann, wieviel und was du essen sollst?

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Ist doch eigentlich ziemlich paradox oder? Lass dir diese Aussage gerne noch mal durch den Kopf gehen.

Natürlich, wenn jemand in einer Essstörung steckt dann ist es hilfreich, einen Plan zu verfolgen, da man erst wieder „lernen“ muss, zu essen …..

Aber ansonsten, ist es doch so, dass wir alle so einzigartig sind, uns gibt es kein zweites Mal und wir alleine wissen am besten, was uns gut tut, was wir vertragen und wann wir auch satt sind.

Kein anderer kann für uns denken und fühlen und kein anderer kann für uns Hunger spüren und Sättigung. Auch nicht das Gefühl, des Appetits…..

Also frage nicht ständig im Aussen nach, was dein Körper braucht.

Frage deinen Körper selbst, was er braucht.

Dann wirst du satt sein, zufrieden und glücklich.

Schon mal ausprobiert?

Dann wird es höchste Zeit mehr Genuss in dein Leben zu bringen.

Habt ihr schon mal Kinder beobachtet? Kinder haben noch diese Leichtigkeit und diese Natürlichkeit im Bezug auf intuitives Leben und Essen. Sie leben im Hier und Jetzt. Sie kennen keine Kalorien, keine Nährwerte sondern sie spüren in sich hinein.

Leider ist es oft so, dass sie das im Laufe der Zeit verlernen. Warum?

Weil sie geprägt werden, durch Eltern, Freunde, Gesellschaft.

Warum? Weil diese auch geprägt sind. 

Das heisst, dass unsere Prägungen, Glaubenssätze in Bezug auf Ernährung und Lebensmittel automatisch auch auf unsere Kinder abfärbt.

Daher frage dich doch einmal, wie ist deine Ernährungsweise?

Hast du ein gutes Gespür für dich selbst?

Kannst du behaupten, mit deinem Körper im Einklang zu sein?

Isst du intuitiv oder hast du Verbote und Regeln diesbezüglich ?

Was möchtest du deinen Kindern vermitteln in Bezug auf Essen?

Und es bleibt ja nicht nur beim Thema Essen. Denn was verbinden wir denn noch damit?

Schönheit, Schlankheit, Beliebtheit, …..

Hier kommt oft der Glaubenssatz „ich bin nicht gut genug“ hervor und wird durch vieles kompensiert. Wir wollen dazugehören, wir wollen dass unsere Kinder dazugehören, wir verbinden Leistung mit Anerkennung.

Kinder lernen nicht durch Worte, sondern durch Vorbilder.

Oft ist es aber nicht leicht umzusetzen – im Alltag.

Daher ist es zuerst ganz wichtig, in diese Achtsamkeit zu kommen. Bewusst werden – sich selbst bewusst werden über

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Gedanken, die dann zu 

Gefühle führen und die uns dann 

Entscheidungen treffen lassen die anschliessend in 

Handlungen ausgeführt werden und somit sich im Aussen als unser Leben zeigen.

Daher werde dir über deine Gedanken, Glaubensmuster bewusst.

Erkenne sie und hinterfrage sie.

Aber du sollst es nicht nur für dein Kind tun, sondern vor allem für dich selbst.

Denn nur wenn du wirklich mit dir im Einklang bist – Körper Geist und Seele – kannst du der Mensch sein, der du sein willst.

Das gilt auch für alle Nicht Mütter, das gilt für jeden. Denn wir sind ja alle ein Vorbild für andere. Jede(r) inspiriert jeden, und wir sind alle irgendwo miteinander verbunden, sodass meine Gedanken und somit auch Handlungen einen Einfluss auf dich haben wird. In dem du das liest zB.

Ich würde mich freuen, wenn ich dich dabei unterstützen darf, wieder DU selbst zu sein.

Anbei möchte ich gerne noch das Rezept des Dinkel Kaiserschmarren teilen.

Rezept für 4 Personen:

4 Eier

300 ml Milch (ich verwende Soja- oder Hafermilch)

10 EL Dinkelmehl

2 TL Kokosblütenzucker

Kokosöl oder Ghee (für die Pfanne)

Zubereitung:

Eier trennen und das Eiweiss gemeinsam mit dem Zucker zu Schnee schlagen.

Das Eigelb wird mit Milch und Mehl verrührt.

Danach wird der Schnee darunter gehoben- aber vorsichtig, damit es schön fluffig bleibt.

Öl in einer Pfanne erhitzen und erstmal die Hälfte des Teiges in die Pfanne geben. Etwas stocken lassen und wenn er sich gut löst, dann den Teig umdrehen und zerkleinern. Noch etwas stocken lassen. Dann den anderen Teig in die Pfanne und dasselbe noch einmal.

Serviert der Schmarren gerne mit Staubzucker, Obstmus oder Nussmus oder auch mit Früchten.

Essstörungen – essgestörtes Verhalten Teil 2

Jetzt kommt der zweite Teil, den ich bereits angekündigt habe.

Hast du dein (Ernährung) Verhalten mal etwas beobachtet?

Wie fühlst du dich vor dem Essen, beim Essen und nach dem Essen?

Wie denkst du über gewisse Lebensmittel?

Hörst du auf deine Intuition und vertraust ihr, oder bist du zu sehr im Kopf?

Sei dir bewusst, du bist nicht deine Gedanken und nichts und niemand im Aussen kann über dich und deinen Körper bestimmen. Denn nur du bzw. dein Körper weiss, wann er was braucht und wann er satt ist.

Befreie dich vom äusseren Druck und finde in dir die Freiheit und den Genuss zum Leben.

Was jedoch für viele, die ernsthaft an einer Essstörung erkrankt sind, nicht so leicht umzusetzen ist.

In diesem Artikel möchte ich noch näher auf folgende Essstörungen eingehen: Binge Eating und Orthorexie nervosa.

Binge Eating (Esssucht)

Menschen mit dieser Essstörung haben keine Kontrolle über das Essverhalten und führen regelmässige Essattacken herbei. Dabei verschlingen sie Unmengen an Essen, ohne jeglichen Hunger zu spüren, als seien sie süchtig danach. Das Gelage („binge“) kann dann durchaus Stunden dauern. Da auch keine Sättigung spürbar ist, essen die Meisten solange, bis ihnen der Bauch schmerzt und ihnen übel ist. Scham-, Schuld- und Ekelgefühle sind dann meist die Folge.

Der Unterschied zur Bulimie liegt darin, dass die Betroffenen die aufgenommenen Kalorien nicht mit Erbrechen, Sport oder Abführmittel wieder loswerden.

Die „Essanfälle“ geschehen immer wieder und dazwischen versuchen die meisten sogar Diät zu halten. Es wird zwar der Fokus ebenfalls auf das Gewicht und Aussehen gelegt, aber nicht so sehr wie bei Bulimie und Magersucht.

Betroffen sind eher Erwachsene, oft auch nach Magersucht oder Bulimie. Da Binge Eating erst relativ spät als Essstörung anerkannt wurde, ist es noch nicht ganz so „erforscht“ wie zb Bulimie und Magersucht.

Als Symptom, um Binge Eating zu erkennen, ist, dass diese Anfälle mindestens einmal in der Woche auftreten, in einem Zeitraum von 3 Monaten.

Weitere Symptome:

  • schnelles Essen/Verschlingen
  • über die Sättigung hinaus essen – soweit, dass einem nicht mehr wohl ist
  • Schamgefühl über die grosse Menge, daher wird häufig alleine gegessen
  • Essen ohne körperlichen Hunger
  • Negatives Selbstbild in Bezug auf die Ernährungsweise
  • Kontrollverlust

Man darf jedoch Binge Eating nicht damit verwechseln, wenn man sich einmal (oder auch öfter mal) überisst.

Bei diesem Verhalten wird wiederholt ohne Genuss, Hunger und Sättigung das Essen in sich hineingestopft, im Anschluss folgen ganz schlechte Gefühle über sich selbst. Ein enormer Leidensdruck für die Betroffenen.

Wer an Binge Eating erkrankt, hat meist ein geringes Selbstwertgefühl. Durch diesen Leidensdruck und diese Scham ziehen sich viele zurück. Depression, auch Panikstörungen können die Folge sein.

Wissenschaftler haben die Vermutung, dass Menschen besonders gefährdet sind, die zb. in der Kindheit übergewichtig waren und dadurch sehr oft Kränkung erfahren haben, bzw. ein zu strenges Ernährungsverhalten in der Kindheit.

Meiner Meinung nach ist es immer sehr individuell, da jeder Mensch anders ist und man hier tiefer gehen muss. Eine Essstörung ist immer eine Schutzstrategie und das darf erkannt werden.

Was ich jedoch auch noch erwähnen möchte ist, dass Menschen nach einer Magersucht oder Bulimie Angst haben, in Binge Eating zu rutschen. Darum darf das hier nicht verwechselt werden mit dem Extremhunger, der meist nach einer Essstörung bzw. Restriktion auftritt.

Ich werde gerne im nächsten Blogartikel über Extremhunger schreiben.

Orthorexia nervosa„Krankhaft gesund essen“

Wir alle möchten uns gesund ernähren, jedoch kann dies zu einer regelrechten „Sucht“ werden. Orthorexie bedeutet, dass sich Betroffene zwingen, nur gesund zu essen und regelrecht Angst davor haben, ungesund zu essen, um nicht krank zu werden.

Betroffene setzen sich selbst auferlegte Essregeln fest, die strengstens einzuhalten sind.

Falls die Regeln aus irgendeinem Grund nicht eingehalten werden können, fühlen sich diese Menschen wie Versager. Scham- und Schuldgefühle werden stark spürbar. Durch die Angst, sie könnten ihre Regeln nicht einhalten, werden sogar sämtliche Feiern und Feste oder Treffen abgesagt und sie ziehen sich lieber zurück.

Meist fängt es mit kleinen Schritten an, die Fixierung auf gewisse Lebensmittel wird mit der Zeit immer strenger.

Typische Merkmale können auch sein:

  • wenn die Regeln gebrochen werden, wird man immer strenger und unflexibler
  • Genuss wird zu einem Fremdwort
  • man zieht sich zurück und ist lieber allein
  • Gedanken kreisen ständig um Essen
  • man ist von dieser Ernährungsweise so überzeugt, dass man andere davon belehren möchte
  • Versagensängste und Schuldgefühle sind ständige Begleiter
  • verbotene Lebensmittel werden immer mehr – es kommt zu einer einseitigen Ernährung
  • Kontrolle gibt Selbstvertrauen

Wenn du dich in irgendeinen Punkten wieder findest, dann bitte ich dich, dass du dir Unterstützung holst.

Ein Coach kann keine Psychotherapie ersetzen. Aber ein Coach – wie ich – kann immer hilfreich sein, denn – vor allem wenn du die Einsicht bereits hast – kann ein Coach gemeinsam mit dir den Weg gehen, dir die Hand reichen und (wie in meinem Fall) aus Erfahrung sprechen – dich verstehen.

In der Psychotherapie werden Pläne erstellt und es wird viel Wert auf das Essen gelegt. In meinen Coachings wird vor allem auf die innere Arbeit Wert gelegt. Denn jede Essstörung hat ihre Wurzel. Natürlich darf dann das Essen auch wieder „erlernt“ werden…bzw. die Intuition darf wieder gefunden und gespürt werden.

Online „Quick“angebot: 10 Tage gemeinsam statt einsam

Corona hat das Jahr 2020 geprägt, genau so wie uns alle. Wir hatten viele Herausforderungen zu meistern, die noch dazu kamen, zu den sonstigen Herausforderungen des Lebens.

Viele waren dazu gezwungen, mal kürzer zu treten und sich mal mehr mit sich selbst auseinander zu setzen.

Bei einigen kam sehr viel hoch und die wenigsten konnten damit umgehen. Ängste, Zweifel, Unsicherheiten, aber auch Frust, Wut, Enttäuschung und das Gefühl des Verlorenseins, Hilflosigkeit.

Weisst du was ich meine? Erkennst du dich vielleicht darin wieder?

Diese oben genannten Gefühle haben vielleicht etwas in uns ausgelöst, was vielleicht sehr tief in uns abgespeichert ist. Aus der Kindheit, Erfahrungen, Prägungen, Schicksalsschläge oder Traumata.

Corona hat vieles quasi getriggert in uns.

Die Menschen brauchen Sicherheit und Halt und da viele das im Aussen suchen, waren viele auch so verloren.

Man versucht es zu kompensieren – wie es halt geht – da gewisse Gefühle sehr schwer auszuhalten sind.

Essen wird oftmals eingesetzt. Es lenkt ab, verschafft kurzzeitig gute Gefühle. Aber wenn man nicht aus Hunger gegessen hat, wird man niemals satt werden und ein Teufelskreis beginnt.

Fernsehen, Social Media wird auch viel genutzt. Das Fernsehen, mit sehr viel negativen Nachrichten, bringt uns noch weiter nach unten, energiemässig. Genauso wie das Vergleichen auf Social Media, wo man häufig „Perfektion“ vorgespielt bekommt.

Man hat das Gefühl, man verliert sich selbst, man fühlt sich allein, unwohl, unsicher und auch gerade wenn man Kinder hat, muss man gleichzeitig versuchen, alles unter einen Hut zu kriegen.

Die ganze Last und Verantwortung tragen zu müssen, belastet ebenfalls sehr.

Oft ist uns auch gar nicht bewusst, was uns belastet, wir fühlen uns nur schlecht, ausgelaugt, müde. Darum habe ich dies oben so genau beschrieben, damit du dich eventuell darin wieder erkennst und siehst, dass das nicht der Normalzustand sein sollte.

Was ist der Normalzustand?

Der Normalzustand sollte sein, dass es dir gut geht, du voller Leichtigkeit dein Leben geniesst. Natürlich gibt es auch da immer mal wieder „schwere“ Tage, aber die sind dann bedeutend weniger und du weisst dann, wie du mit diesen Phasen besser umgehen kannst.

Ich habe daher eine Überraschung für dich:

10 Tage gemeinsam statt einsam

Du schilderst mir, vor welcher Herausforderung du stehst.

Ich begleite dich dann 10 Tage mit:

täglichen Sprachnachrichten

Übungen

Affirmationen

Meditationen

abgestimmt auf deine Situation und wir starten wann es für dich passt.

Du kannst mir auch dazwischen schreiben – wir sind in Kontakt.

Oftmals ist es schwer, den ersten Schritt zu setzen, die Überwindung loszugehen und dabei möchte ich dir gerne die Hand reichen und gemeinsam mit dir anfangen.

Gemeinsam statt einsam!

10 Tage Gemeinsam statt einsam

starte mit mir gemeinsam deinen Weg zu einem genussvollen leichten und glücklichen Leben.

89,00 €

Essstörungen – essgestörtes Verhalten Teil 1

Ich möchte heute gerne die Thematik rund um essgestörtes Verhalten und Essstörungen angehen und im ersten Teil Magersucht und Bulimie näher beschreiben. Mir ist wichtig, dass man erkennt, sich bewusst wird und sich vielleicht einige darin wiederfinden, denn diese Bewusstwerdung ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Heilung…..

Die Zahl der an Essstörung Erkrankten hat sich in den vergangenen Jahren dramatisch erhöht. Innerhalb von 20 Jahren hat sich diese mehr als verzehnfacht. Die Dunkelziffer dürfte noch viel höher sein. Betroffen sind vor allem sehr junge Menschen, 90 bis 97 Prozent sind Mädchen bzw. Frauen. Die extreme Zunahme zeigte sich bei den Aufzeichnungen (Österreichischer Frauengesundheitsbericht und Statistik Austria) über Spitalsaufenthalte aufgrund von Essstörungen. Diese stellt jedoch nur die Spitze des Eisberges dar, da sie nur die wirklich schwer Erkrankten widerspiegelt. (Quelle: SN, APA)

Viele Frauen die einmal an einer Essstörung erkrankt sind, finden leider den Weg nicht mehr zurück in ein „normales“ Leben ohne der Krankheit.

Aber es ist möglich!!

Die Gedanken kreisen ständig ums Essen und man verbietet sich sehr viele Nahrungsmittel, da man uns im Aussen beeinflusst hat, dass es gute und schlechte Nahrungsmittel gibt. Wir probieren verschiedene Diäten durch: Low Carb, High Carb, Low Fat, Krautsuppendiät, FdH, das Abendessen ausfallen lassen, das Frühstück ausfallen lassen, sich nur von Shakes ernähren usw…..also die Liste liesse sich ewig fortsetzen….

Die Diätindustrie bedient sich der Unsicherheit der Menschen und wir fühlen uns oftmals verloren in diesem Ernährungsdschungel und denken, wir bräuchten einen „Plan“, wie wir richtig essen – gesund und schlank möchten wir bleiben bzw. abnehmen.

Dieses Verhalten, wenn man Verbote und Regeln beim Essen aufstellt, und somit seine Körpersignale ignoriert, ist nicht normal. Denn wir hören dabei nicht auf unseren Körper, wir vertrauen ihm nicht und daher bezeichnet man das eher als essgestörtes Verhalten. Mittlerweile fast jede 2. Frau findet sich darin wieder.

Wir fühlen uns dabei sichtlich nicht wohl. Wir denken zwar, wir hätten die Kontrolle, aber fühlen uns sehr eingeschränkt. Wir verlieren immer mehr den Kontakt zu uns selbst und unserer Intuition. Und diese innerliche Disbalance macht sich bemerkbar. Denn dadurch verschwindet der Genuss, die Lebensfreude und die Leichtigkeit.

Diese Verhaltensweisen sind essgestört, aber es kann noch tiefer gehen und zwar, dass man in eine Essstörung rutscht.

Eine Essstörung ist eine Verhaltensstörung, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema „Essen“ eine zentrale Rolle spielt. Essstörungen betreffen die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Sie hängen meist mit psychosozialen Problemen, sowie mit der Einstellung zum eigenen Körper zusammen (Psychosomatik) und können zu ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden führen. So beschreibt es Wikipedia.

Der Prozess von einem gestörten Essverhalten zu einer Essstörung passiert häufig und erfolgt meist schleichend und denjenigen ist dies am Anfang auch gar nicht bewusst, ganz im Gegenteil, die Menschen finden genug Gegenargumente, um zu beweisen, dass alles in Ordnung ist.

Jede Art von Sucht ist ein Davonlaufen von einem Selbst. Das Nichtwollen der Gefühle zu fühlen, sich selbst fühlen und dann auch die innere Leere zu fühlen. Sie lenken sich ab, immer und immer wieder. (Peter Beer, Podcast 23.09.2018)

Ich möchte jetzt gerne näher auf die verschiedenen Essstörungen eingehen.

Im ersten Teil dieses Blogs werde ich auf die Magersucht (Anorexia nervosa) und die Bulimie eingehen.

  1. Magersucht (Anorexia nervosa)

Die Magersucht ist eine schwere psychische Krankheit.

Das auffälligste Symptom der Magersucht ist, das extreme Hungern und somit der starke Gewichtsverlust. Dies ist das nach aussen sichtbare Anzeichen einer jedoch tiefgreifenden, seelischen Störung. Bei dieser Krankheit reicht es nicht aus, einfach wieder zu essen.

Kontrolle über sich und seinen Körper zu behalten wird ein wesentliches Suchtbedürfnis.

Häufig beginnt die Magersucht in der Pubertät (hier treten dann die Symptome der Magersucht auf, die Wurzel liegt aber viel tiefer). Erwachsen werden, zur Frau zu werden, scheint manchen Mädchen bedrohlich. Durch das extreme Hungern wird eine kindliche Figur aufrechterhalten, und die Figur eines heranwachsenden Mädchen – welches weiblicher und runder wird – wird verhungert.

Psychologen deuten Magersucht als einen inneren Konflikt mit sich selbst, der anders nicht bewältigt werden kann.

Hier noch einige Symptome und Faktoren:

  • krankhaftes Diäthalten führt zu starkem Gewichtsverlust bis zu lebensbedrohlichen Zuständen
  • krankhaftes verzerrtes Körperbild
  • Drang zu hungern
  • Kontrollbedürfnis
  • Angst vor Gewichtszunahme
  • hoher Leistungsanspruch

Menschen die an Magersucht erkranken, sind oftmals intelligente, leistungsorientierte Personen, die jedoch sehr wenig Selbstvertrauen haben und das Gefühl „nicht gut genug zu sein“.

Aus der Magersucht kann sich nun eine andere Essstörung entwickeln, die natürlich auch unabhängig davon auftreten kann – und zwar die

2. Bulimie (Ess Brech Sucht)

Diese Krankheit zeichnet sich dadurch aus, dass durch wiederholte Essanfälle – grosse Mengen an Nahrung in kurzer Zeit verzerrt werden. Anschliessend wird das Essen wieder erbrochen oder die Betroffenen verwenden andere Massnahmen, um nicht zuzunehmen.

Es wird vermehrt auf Aussehen und Gewicht geachtet und das Gewicht wird zwanghaft kontrolliert.

Bulimie erkennt man oft nicht, da viele Betroffene – im Gegensatz zur Magersucht – ein normales Körpergewicht haben bzw. nicht untergewichtig sind. (Natürlich gibt es auch welche, die an Unter- oder Übergewicht leiden.)

Darum ist es auch für Aussenstehende oft schwer zu erkennen und zu beurteilen.

Typisch ist, dass erkrankte Menschen in kurzer Zeit sehr viel zu sich nehmen (extreme Heißhungerattacken), die im Nachhinein kompensiert werden (mit Erbrechen, Abführmittel, exzessiver Sport).

Menschen mit Bulimie haben ein negatives Selbstbild. Das Selbstwertgefühl hängt stark von der Figur ab und vom Erfolg beim Erreichen hochgesteckter Ziele. Gleichzeitig sind sie extrem selbstkritisch, was zu ständiger Unzufriedenheit mit den eigenen Leistungen führt.

Symptome sind unter anderem:

  • Gefühl des Kontrollverlustes und gleichzeitig starkes Kontrollbedürfnis
  • verzerrte Körperwahrnehmung
  • geringes Selbstwertgefühl
  • unmittelbar nach Essanfall Erleichterung und Zufriedenheit, nachher jedoch Scham, Schuldgefühle, Verzweiflung
  • es können auch andere psychische Störungen dazukommen (wie bei der Magersucht), so zb. Depression, Zwangsstörung, Angsstörung,…..

Folgende Beschwerden könnten unter anderem auch sein:

  • Schlafstörungen
  • Schwindel
  • Erschöpfung
  • Verdauungsstörungen
  • unregelmäßig. Menstruation
  • Stimmungsschwankungen

Der Kern der Krankheit ist sehr individuell, obwohl die Ursachen natürlich viele Gemeinsamkeiten aufzeigen.

In meinen Coachings geht es vor allem darum, an den Kern zu gelangen und das Innere zu verändern, aufzuarbeiten, zu heilen, denn alles fängt im Inneren an und dadurch ziehen wir auch das Leben im Aussen dementsprechend an.

Jeder Mensch ist individuell und hat eine andere Geschichte. Mein Anliegen ist es, die Wurzel zu finden, denn in den meisten Fällen ist Essen nicht das Problem, auch wenn es sich dadurch bemerkbar macht. Es ist sehr oft der Fall, dass die Menschen ein bestimmtes Gefühl oder Gefühle fühlen möchten, diese aber unterdrücken, nicht zulassen, oder auch nicht wissen, wie sie dies in ihr Leben integrieren, da sie es nie gelernt haben. Sie haben sich angepasst und nie das gelebt, was sie wirklich sind. Auch bestimmte Erfahrungen haben sich tief in uns eingeprägt ….und durch das Essen bzw. Nicht Essen spüren wir eine Art Kontrolle, die jedoch Illusion ist und uns gefangen hält.

Des Weiteren darf auch wieder das Essen „neu“ erlernt werden, natürlich zu essen, Intuitiv essen. Auf seinen Körper zu hören, zu vertrauen und die Körpersignale deuten zu können.

Essgestörtes Verhalten sollte keine lebenslange Lebenseinstellung sein.

Genauso wie Essstörungen, die eine ernstzunehmende Krankheit darstellen. Ich bin kein Therapeut und dies sollte auch keine ärztlich therapeutischen Aufenthalte ersetzen.

In meinen Coachings arbeite ich gemeinsam mit dir den Weg von Innen nach Aussen. Ich gebe dir Werkzeuge an die Hand um dich selbst besser kennen zu lernen, und dich zu verstehen.

Ich unterstütze dich dabei, Glaubensmuster und Blockaden – das innere Kind – zu heilen und mithilfe der Selbstliebe und Intuition deinen (Heilung) Weg zu dir selbst zu finden.