Innere Anteile von uns besser verstehen und somit liebevoller mit uns selbst umgehen lernen

Entwicklungstrauma und das Konzept des „Inneren Kindes“ stehen in engen Zusammenhang, da traumatische Prägungen für die inneren Anteile eines Menschen (bildlich) stehen und uns diese immer wieder im erwachsenen Leben beeinflussen.

Der Begriff „Trauma“ beschreibt eine Verletzung oder einen Schaden, der durch eine belastende oder traumatische Erfahrung verursacht wird und unser Nervensystem regelrecht überfordert ist.

Dabei unterscheidet sich der Begriff Trauma in drei verschiedene Arten: psychologisches, medizinisches und komplexes Trauma.

Lerne dich selbst zu halten und zu heilen

Dadurch dass du dich unverbunden fühlst, kannst du auch nicht mit dir allein und in Ruhe sein. Nichts tun geht gar nicht – nicht wahr?

Zu schmerzhaft sind die Prägungen und Erfahrungen, die du in dir und mit deinem Körper erlebt und abgespeichert hast. Ablenkungen und Regulationen mit Hilfsmittel von aussen, sind das, was dich durch den Alltag bringen. 

Du kannst etwas bewirken – vor allem für dein Nervensystem

Manchmal überkommt uns das Gefühl, dass unser Handeln keine Auswirkungen hat. Es kann sich anfühlen, als würden wir gegen eine unüberwindbare Mauer rennen, ohne auch nur die geringste Veränderung herbeiführen zu können. Dieses Gefühl der Hilflosigkeit kann zermürbend sein und uns in einen Zustand der Resignation stürzen.

Unglücklichsein ist für unser Nervensystem weniger anstrengend. Wir brauchen nämlich für unser Glück ein breiteres Toleranzfenster = mehr Erregung.

Im Toleranzfenster gibt es zwei Grenzen – der obere Bereich – der Sympathikus und der untere Bereich der Parasympathikus.